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300 Aktivisten demonstrieren während der Eröffnung der ersten ostdeutschen Moschee
FOCUS Online 17 Oktober 2008
Die erste ostdeutsche Moschee wurde heute im Berliner Stadtteil Pankow eröffnet. Während Bürgermeister Klaus Wowereit die islamische Glaubensgemeinschaft beglückwünschte, demonstrierten unweit 300 Aktivisten eines Bürgerbündnisses.
Die Moschee-Eröffnung fand auch deshalb unter massivem Polizeischutz statt, weil während der Bauarbeiten auf das Gebäude ein Brandanschlag verübt worden war.
Eine zunächst geplante Kundgebung der NPD war kurzfristig abgesagt worden.
„Der Standort dieser Moschee hat keinen Symbolcharakter. Als Moscheebauer darf man nicht wählerisch sein“, sagte der Vorsitzende der aus Pakistan stammenden Ahmadiyya-Gemeinde, Abdullah Uwe Wagishauser, anlässlich der Eröffnung. Die Gemeinde habe vier weitere Grundstücke, darunter drei im Westteil der Stadt, zum Bau des Gotteshauses in Betracht gezogen. Nur in Pankow sei jedoch eine Baugenehmigung erteilt worden.
Glückwunsch des Regierenden Bürgermeisters
Zuvor hatte bereits Berlins Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die islamische Glaubensgemeinschaft beglückwünscht. „Ich freue mich, dass die Ahmadiyya-Gemeinde heute ihre neue Moschee einweihen kann. Sie steht für religiöse und kulturelle Toleranz in unserer Stadt“, sagte der SPD-Politiker. Er sei (...)





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