Moschee-Eröffnung in Berlin Pankow

EuropeNews 17 Oktober 2008
Von Felix Struening


[Symptomatisch: Zutritt zur Moschee nur für geladene Gäste]

Gestern eröffnete in Pankow-Heinersdorf die erste Moschee in Ostberlin. Massive Sicherheitsvorkehrungen sollten die ca. 250 geladenen Gäste vor den unerwünschten Gegendemonstranten schützen.

Rund 150 Beamte der Polizei sicherten das Gelände der neuen Ahmadiyya-Moschee und die umliegenden Straßen. Alle Zugänge waren gesperrt und wurden durch weitere ca. 50 Securities der Ahmadiyya-Gemeinde kontrolliert. Selbst für die Presse war der Zutritt nur nach Einladung durch die muslimische Gemeinde möglich.

Rund 100 Meter von der Moschee entfernt demonstrierten etwa 200 Pankower Bürger (IPAHB e.V.) und die Bürgerbewegung Pax Europe (BPE) friedlich gegen die Eröffnung des islamischen Gotteshauses. Sie wurden von der Einsatzpolizei förmlich eingekesselt, befürchtete Auftritte Rechtsradikaler blieben aber aus. Als Redner traten der IPAHB-Vorsitzende Joachim Swietlik, der CDU-Abgeordnete René Stadtkewitz und die Sozialwissenschaftlerin Hiltrud Schröter auf.


[Protest: ca. 200 Demonstranten von IPAHB und BPE]


[Die neue Moschee mit Andrang und starken Sicherheitsvorkehrungen]

Hintergrund:

DEMO gegen die Eröffnung der Ahmadiyya-Moschee

300 Aktivisten demonstrieren während der Eröffnung der ersten ostdeutschen Moschee

Die Moschee zwischen den Plattenbauten

Wowereit beglückwünscht Gemeinde zu Moschee im Osten Berlins

Innensenator: "Berlin braucht mehr Moscheen"

Schlaflose Nächte vor Moschee-Eröffnung

 
 

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