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Dokumentation: Teil I. SCHARIA UND DJIHAD

EuropeNews November 18 2008
Von Maria Stückler
Hier der erste von 4 Teilen "Scharia und Djihad", einer Dokumentation für den österreichischen Nationalrat:
Dokumentation: Teil I. SCHARIA UND DJIHAD
EINHEIT VON RELIGION UND STAAT – SCHARIA
I. Scharia und Djihad
II. Dhimmitude
III. Frauen
IV. Leugnen und Täuschen.
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Dokumentation: Teil I. SCHARIA UND DJIHAD
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Exclusiv als Kurzfassung:
I. SCHARIA UND DJIHAD
EINHEIT VON RELIGION UND STAAT – SCHARIA
Nach klassischer Lehre ist der Islam selbst der Staat - und zwar der einzige legitime. Gemeinsam mit der Religion begründete Mohammed auch einen Staat. Der Islam ist folglich keine Religion der Gebote, sondern des alle Lebensbereiche regulierenden göttlichen Gesetzes – Angelegenheiten des Staates und der internationalen Beziehungen mit inbegriffen.
Als göttliches Recht ist die Scharia zudem zeitlos gültig und niemand ist legitimiert sie außer Kraft zu setzen oder auch nur abzuändern. Das hat zur Folge, dass auch in allen Nationalstaaten eine Trennung von Religion und Staat unmöglich ist, der Staat vielmehr gezwungen ist, den Islam zu kontrollieren. In der Türkei ist die Kontrolle so vollständig, dass das staatliche Religionspräsidium (Diyanet) nicht nur alle Imame ernennt, sondern sogar alle Freitagspredigten verfasst, die dann von allen Imamen vom Blatt abgelesen werden müssen.
Bernard Lewis:
• „Säkularismus im modernen politischen Sinne – die Vorstellung, dass Kirche und Staat, also religiöse und politische Autorität voneinander getrennt werden können oder sogar sollten – ist ein zutiefst christlicher Gedanke.“
• „Wir haben es nicht nur mit einer anderen Religion zu tun, sondern auch mit einer anderen Vorstellung dessen, womit sich die Religion beschäftigt: gemeint ist damit speziell die Scharia, das heilige Gesetz des Islam. Die Scharia befasst sich mit einem weiten Feld von Angelegenheiten, die in der christlichen Welt sogar im Mittelalter als säkular galten …“
• „Während der ganzen christlich geprägten Geschichte wurde akzeptiert, dass es zwei Autoritäten gab, die mit unterschiedlichen Dingen befasst waren: Gott und Kaiser, Kirche und Staat, geistlicher und weltlicher ‚Arm’. … Im prämodernen Islam dagegen gab es nur eine Autorität“.
Ayaan Hirsi Ali:
• “… the ideas of Mohammed are incompatible with the ideas that liberal secular democracies are based on. … Why is Islam different from Christianity? I think one main difference is the separation of divine rule from secular rule. Islam does not allow it and I have not yet seen a Muslim movement saying we should now move away or separate the two.”
DJIAHD – LOGISCHE KONSEQUENZ DER SCHARIA
Heiliger Krieg – zeitlich und räumlich unbegrenzte Verpflichtung
Als göttliches Recht beansprucht die Scharia zudem universelle Gültigkeit: Djihad, der „Heiligen Krieg“ ist die logische Konsequenz, dies umso mehr als sich der Islam ja auch mit dem Frieden selbst gleichsetzt. Islam bedeutet aber keineswegs Friede, wie gerne behauptet, sondern Unterwerfung, und genau das ist auch sein Programm. Indem er sich mit dem Frieden gleichsetzt („Haus des Friedens“) macht er die „Befriedung“ aller ihm noch nicht unterworfenen Gebiete („Haus des Krieges“) zur Pflicht.
Eine Pflicht, die solange bestehen bleibt, bis die ganze Welt den islamischen Glauben angenommen oder sich der Macht des islamischen Staates gebeugt hat. Der Islam kennt folglich auch keine Friedensverträge, sondern nur zeitlich begrenzte Waffenstillstände (ursprünglich 10 Jahre), wie überhaupt alle Vereinbarungen mit den „Ungläubigen“ nur taktischer Natur sein dürfen, solange nicht alle „Gebiete des Krieges“ verschwunden sind – ein bis heute von keiner muslimischen Autorität widerrufener oder auch nur in Frage gestellter Grundsatz.
Als Angriffskrieg ist der Djihad Pflicht der muslimischen Gemeinschaft als ganzes. Im Verteidigungsfalle wird der Djihad zur persönlichen Pflicht eines jeden erwachsenen männlichen Muslims. Nicht wenige Rechtsgelehrte sind allerdings der Meinung, dass auch der Angriffskrieg zur individuellen Pflicht wird, wenn „Emire“ zu lange „Frieden“ halten. Damit aber wäre Terror die legitime Option schlechthin. Aber auch so war Terror immer Teil des Heiligen Krieges.
Aktualität diverser Djihad-Doktrinen / OIC erklärt Djihad-Doktrin für aktuell
• Modernisten (darunter die Diaynet) zufolge darf im „Land der Ungläubigen“ nur dann Krieg geführt werden, wenn die friedliche Verbreitung des Islam verhindert oder dort lebende Muslime unterdrückt werden. Da jedoch darüber, ob dies der Fall ist, die Normen der Scharia und nicht die universellen Menschenrechte entscheiden, besteht zwischen diesem modernistisch-defensiven und dem klassisch- expansiven Djihad-Konzept kein prinzipieller Unterschied.
• „Die dritte Islamische Gipfelkonferenz von 1981 bekräftigte in ihrer Resolution die Gültigkeit der Dschihad-Doktrin für die Gegenwart.: ‚Die islamischen Länder haben in ihrer Resolution klargestellt, dass das Wort Dschihad in seinem islamischen Sinn gebraucht wird, der keine Interpretation oder Missverständnisse zulässt, und dass die praktischen Maßnahmen zu seiner Erfüllung zu ergreifen sind in Übereinstimmung damit und in ständiger Konsultation zwischen den islamischen Ländern.’“
• Und die Organisation Islamischer Konferenz (OIC, bestehend aus 57 Staaten) definierte in ihrer 1990 beschlossenen „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“ die Scharia als alleinige Grundlage der Menschenrechte und verwarf damit die Universellen Menschenrechte zugunsten der Scharia.
• Und dass die „Islamischen Menschenrechte“ und nicht die Universellen der für die OIC relevante Maßstab zur Beurteilung der Lage der muslimischen Minderheit im Westen sind, belegt der aktuelle 70-seitige Bericht der Beobachtungsstelle der OIC für Islamophobie : Danach würden Muslime zunehmend diskriminiert und die Islamfeindlichkeit alarmierende Ausmaße annehmen.
Al-Azhar und OIC legitimieren Terror
Nicht nur Fundamentalisten, sondern Rechtsgelehrten bis hinauf zur Al-Azhar (höchste Lehrinstanz des sunnitischen Islam) legitimieren Terror:
• Tantawi, Scheich der Al-Azhar rechtfertigt (2002) in einer Fatwa Selbstmordattentate gegen Israel und erklärt diese sogar zur höchsten Form des Djihad und zur Pflicht, und zwar auch dann, wenn – wie er explizit in einer Note anmerkt – bei diesen „Märtyrer-Operationen“ jüdische Frauen, Kinder und Jugendliche in den Tod gerissen werden.
Und der Rektor der Al-Azhar, al-Tayeb, erklärt solche „Märtyrer-Operationen“ zur Pflicht der gesamten islamischen Welt–Regierungen und Bevölkerung gleichermaßen.
• Anfang 2003 hat sich in Katar eine Konferenz islamischer Rechtsgelehrter aus 58 Staaten mit überwältigender Mehrheit bei einer einzigen (!) Gegenstimme für Selbstmordattentate ausgesprochen.
• Scheich Yusuf al-Quaradawi (Chefideologe der Moslembrüder und populärster Prediger der arabischen Welt) rechtfertigt Selbstmordattentate in Israel, Irak und Afghanistan und gestattet den Frauen zu diesem Zweck das Haus ohne Begleitung und Erlaubnis wie auch ohne „Kopftuch“ zu verlassen: „weil sie es ja nicht nun, um ihre Schönheit zu zeigen, sondern um für Gott zu töten“.
• OIC: Das Töten unschuldiger Zivilisten sei nicht Terror, wenn legitimier Widerstand gegen ausländische Besatzung vorliegt.
Ursachen dieses allgemeinen Konsenses - Koran und Theologie
• Im Koran kommt die Verbalwurzel qutl, ‚töten’, 187-mal, davon 25-mal im Imperativ (z.B. Sure 4,89 und 91; Sure 9,4 und 14 und 29). Das Zitat ‚Tötet sie, wo ihr sie findet!’, ist einem Zusammenhang entnommen, in den es bestens hineinpasst.
• Eine neueste Studie über die Motive von Selbstmordattentäter >zeigte deutlich, dass der Koran die entscheidende Quelle der Motivation war. Die meisten Selbstmordattentäter waren Studierende des Korans. Dabei spielt nicht die Frage, wie man im Diesseits leben soll, um im Jenseits Errettung zu erlangen, eine Rolle, sondern wie man sterben müsse, um die verheißungsvolle Belohnung im Paradies zu bekommen. Denn nur das Sterben im Kampf gegen die Gottlosen führt unmittelbar ins Paradies.
• Eine weitere Rechtfertigung liefert die islamische Theologie mit ihrer Eschatologie, der zufolge am Ende der Tage nur der Islam bestehen und ein islamisches Friedensreich anbrechen wird, zuvor aber müssten alle Nichtmuslime nochmals zur Umkehr aufgerufen und schließlich alle Christen getötet und alle christlichen Symbole vernichtet werden. Das lässt Aversion gegen christliche und Obsession mit islamischen Symbolen im neuen Licht erscheinen.
„Jihad della parola“ - Heilige Kriege und Kreuzzüge
Der Islam wurde im Wege seiner „Heiligen Kriege“ zur Weltreligion: Innerhalb eines knappen Jahrhunderts nach Mohammeds Tod wurde ein riesiges Gebiet erobert: von Spanien bis an die Grenzen Chinas und den Indus. Viele davon christliche und buddhistische Länder. Dagegen begannen die Kreuzzüge erst rund 1100 Jahre nach Entstehung des Christentums und waren zudem sowohl räumlich als auch zeitlich begrenzt, und zwar so sehr, dass die damalige muslimische Welt sie kaum registrierte und die nachkommende völlig vergaß.
Heute aber gelten die Kreuzzüge neben der Gründung Israels als größte Heimsuchung der islamischen Welt. Eroberungen im Namen Allahs haben dagegen nie stattgefunden: Wer etwas anderes behauptet oder gar Terror mit Islam in Verbindung bringt – sei es durch Bild (Mohammed-Karikaturen) oder Wort (Papstrede) – ist nicht nur Kreuzritter (türkischer Politiker) sondern betreibt Terror der schlimmsten Art (OIC-Außenminister)
Nicht nur Radikale, sondern die gesamte islamische Welt beteiligt sich an diesem „Jihad della parola“ um den Westen das wichtigste aller islamischen Gesetze aufzwingen: „Niemand darf den Islam kritisieren, jeder muss ihm huldigen und sich unterwerfen“. Ja es sind gerade die staatlichen und religiösen Autoritäten gemäßigter Staaten, die diesen „Jihad gegen Meinungsfreiheit und Menschenrechte“ in die Arena inter- und supranationaler Organisationen und Institutionen sowie des interreligiösen und interkulturellen Dialogs verlagerten, um ihn dort auszufechten:
• Die OIC versucht jede Kritik am Islam durch Islamisierung der Menschenrechte zu kriminalisieren – und ist dabei bemerkenswert erfolgreich: nicht nur in der UNO, wo sie mit 57 Staaten immerhin den größten Block bildet, sondern gerade auch in Europa.
• Islamische Gelehrte (aus aller Welt und allen islamischen Glaubensrichtungen) wiederum versuchen mit ihren so genannten „Friedensbrief“ an den Papst und die Führer der übrigen Christenheit, den Westen zu täuschen, zu spalten und zu manipulieren um das Christentum zu „islamisieren“.
Der „Heilige Krieg“ wird also nicht nur auf dem Schlachtfeld ausgetragen; heute sogar weniger denn je: Der radikale Islam gibt die Initialzündung und dient im folgendem als latentes Druckmittel in diesem Jihad gegen die zentralen Werte der westlichen Welt: Menschenrechte und Christentum. Und geführt wird dieser „Jihad“ im Namen des Islam und nicht des Islamismus.
Die OIC vertritt schließlich die gesamte islamische Staatengemeinschaft. Und es ist kein Zufall, dass in diesem „Jihad della parola“ Repräsentanten des so genannten gemäßigten Islam federführend sind. Nur in ihren Methoden, nicht aber in ihren Zielen unterscheiden sich die beiden, wobei der „Jihad della parola“ sogar noch weitaus gefährlichere ist, insofern nämlich, als er als „Heilmittel“ gegen den Terror missverstanden wird.
• UNO: Kritik an Sharia oder Fatwas verboten
• UNO: Religionsfreiheit vor Menschenrecht?
• UN-Menschenrechtsrat: Mittelalterliche Diskussion
• UNO: Die Neue Inquisition
• Kairoer "Erklärung der Menschenrechte im Islam" -
Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte
• Ist das Verständnis der Menschenrechte im Islam mit dem UN-Menschenrechtsverständnis kompatibel?
• Charta der Grundrechte in der Europäischen Union
• Resolution 217 A - Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
• Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte vom 26. August 1789
• Flaig: Es kann keine islamischen Menschenrechte geben
• Die Scharia - Eine Einführung
• Koransuren im starken Widerspruch zu Artikel 4 Grundgesetz
• Religionsfreiheit in allen 57 islamischen Staaten eingeschränkt
• Rechtfertigung der Steinigung in muslimischen Ländern
• Ergebnisse & Zusammenfassung der Studie des Bundesinnenministeriums „Muslime in Deutschland“





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