Deutsche Bischofskonferenz gegen osmanische „Konfrontations-Moschee Sendling“

Sendling aktuell:
Erzbischof Dr. Robert Zollitsch erlaubt klar Kritik!

„Klar in der Sache, milde im Ausdruck!“ Zwar diplomatisch verklausuliert, aber in der Botschaft mit klarer Ansage: die deutschen Bischöfe verurteilen die Planungen der Ditib/Ditim-türkisch-islamischen Zentralmoschee am Gotzinger Platz in Sendling!

Es sind nur fünfeinhalb (5,5) Seiten einer dünnen DIN-A5-Broschüre zum „Moscheebau in Deutschland“ mit einem sehr ausgewogen formulierten Text. Plötzlich steht konkret da: „Insbesondere bei Großprojekten sind mögliche Auswirkungen auf die Anwohner sowie die städtebaulichen und sozialgeographischen Entwicklungsperspektiven in die Planungen einzubeziehen. Die Herausbildung einseitiger Bevölkerungsstrukturen sollte vermieden werden. Die Moschee sollte sich in die vorhandene Umgebung einfügen und gewachsene Baustrukturen (z.B. Denkmäler und städtebauliche Ensembles) nicht beeinträchtigen.“

Das ist – wenn man die klerikal-höfliche Diplomatensprache deutscher Bischöfe in die Alltagssprache „übersetzt – eine klare Absage der katholischen Bischöfe an die Pläne der türkischen Religionsvereine Ditib, Ditim, der SPD, GRÜNEN und der Rosa Liste, in München am Gotzinger Platz eine osmanisch-türkisch-islamische Zentralmoschee zu bauen mit Minaretten, Kuppel, Koranschule… In einem denkmalgeschützten Bauten-Ensemble mit katholischer Kirche, dreier öffentlicher Schulen, altmünchner Bürgerhäuser!

Abertausende von Sendlinger Bürgern haben auf gemeindlichen Bürgerversammlung Jahr um Jahr dem OB Ude (SPD) ins Gesicht geschrieen: Nein! Nein! Nein! Und haben dort – je nach Ort, Tag und eigener Gefühlslage – für sich empfunden: Abweisung, Arroganz, Blasiertheit, Abwehr, Überheblichkeit, Selbstherrlichkeit, Amüsiertheit, Verachtung…

Hat aber die katholische Amtskirche nichts gelernt in den letzten 100 Jahren „teutscher Geschichte“, im Umgang mit säkularen Menschen, die zeitweise (be)herrschende Figuren der jeweiligen Gesellschaft waren?

Reicht ein solcher Text jetzt in München bei dem so genannten ‚Bebauungsplanverfahren’ der Stadt, wenn die deutschen Bischöfe schriftlich mahnen: „Im Hinblick auf Auseinandersetzungen, die oft um die Höhe des Minaretts geführt werden, ist daran zu erinnern, dass religiöse Bauten in einer religiös pluralisierenden Gesellschaften nicht zum Ausdruck von Machtansprüchen, Rivalität oder eines aggressiven Gegeneinanders missbraucht werden dürfen…“

Glaubt Erzbischof Dr. Zollitsch ernsthaft, dass beispielsweise sich als „Rote“ oder „Grüne“ bekennende Atheisten oder Mitglieder der ‚Schwullesbischen Rosa Liste“, deren Münchner Parteivorsitzender StR Thomas Niederbühl ein katholischer Ex-Priesteranwärter ist, sich davon beeindrucken lassen?

Die Grünen, vor allem das „grüne“ BA-6-Mitglied Leo Brux, einst von Ditim für die Öffentlichkeitsarbeit benannt, dann auch der Münchner „grüne“ Fraktionsvorsitzende Benker treten seit Jahren vehement-offensiv wie auch OB Ude (SPD) für die Ditib-Ditim-islamische Zentralmoschee ein. Obgleich öffentlich bekannt ist, dass der die Moschee fordernde Münchner Ditim-Religionsverein extrem überschuldet ist!

Bei einer Firma hätten die Verantwortlichen längst ein Strafverfahren wegen Konkursverschleppung am Hals!

Was soll’s dann, wenn die deutschen Bischöfe milde die „Befürchtungen“ darlegen, die sich ergeben aus der „Vermutung, dass ein Moscheebau sich der Einflussnahme aus den islamischen Herkunftsländern verdankt und solche Einflüsse festigen soll. Solchen Bedenken sollten die Moscheegemeinden begegnen, indem sie offen Aufschluss geben über die Finanzierung ihres Vorhabens, über Trägerstrukturen und Verantwortlichkeiten…“

Hier pfeifen es die letzten Sendlinger Spatzen von den Dächern (selbst die Süddeutsche Zeitung hatte darüber berichtet), dass OB Ude und der türkische Staatschef Erdogan sich längstens beim Treffen in München über Gemeinsamkeiten am Gotzinger Platz ausgetauscht haben…

Am 19.06.2009 haben die österreichischen Bischöfe eine Anweisung des Papstes Benedikt XVI. aufgegriffen, dass die Kirche „im besten Sinn dieses Wortes wieder stärker missionarisch werden“ soll. Sie erhoben eine „heute brennend aktuelle Aufforderung an die Christen: ‚Versteckt Eueren Glauben nicht! Bleibt nicht am Rand des Weges in die gemeinsame Zukunft stehen! Geht mit, denkt mit, redet mit, arbeitet mit, sucht Allianzen mit allen Menschen guten Willens! (…)“

Der Appell der österreichischen Bischöfe schließt mit ‚Sieben Bitten’, die aber eindeutige Anweisungen sind - wie Befehle! Dann lautet der vierte Befehl: „Christliche Zeichen setzen!“



Informationen:

1. „Moscheebau in Deutschland“, Eine Orientierungshilfe; Hrsg. Die deutschen Bischöfe, Nr. 88, erhältlich:

Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz,
Kaiserstraße 161,
53113 Bonn;
Postanschrift: Postfach 2962, 53019 Bonn;

Tel. 0228-1030;
E-Mail: broschueren@dbk.de;
Internet: http://www.dbk.de

2. Österreichische Bischöfe: Aufruf zu Glaubenszeugnis und gesellschaftlichem Einsatz (Vollversammlung in Mariazell; Appell und 7 Bitten vom „Mitteleuropäischen Katholikentag 2004),
ZENIT v. 19.6.2009, veröffentlicht unter : www.ZENIT.org


Letzter TERMIN für Einspruch gegen Moschee:
22.06.2009 in der ‚städtischen Dienstzeit’!

Ihr Vorgehen, sofort – jetzt – noch heute:

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1. Ihren Briefbogen ‚laden’, d.h. Ihren Absender, Datum

DATUM: 22.06.2009 - LETZTER TERMIN


2. An Adresse:

Landeshauptstadt München,
Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Blumenstraße 28b,
80331 München
plan@muenchen.de
Telefon (089) 233 22939
Telefax (089) 233 24213


3. Ihren Einwand / Protest

Betr.: Widerspruch gegen Bebauungsplan 2004, Gotzinger Platz / Thalkirchnerstraße

Wegen geplanten Türkisch-islamischen Kulturzentrum

Hiermit erhebe ich Einspruch gegen o.a. Projekt mit folgender Begründung:

1. wegen Nichtbeachtung des Denkmalschutzgesetzes des Ensembles am Gotzinger Platz ........

2. wegen ........ (! Argumentationshilfen am Ende dieses Berichtes)

Unterschrift ........


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Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)
Sprecherin: Helga Schandl (V.i.S.d.P), Königsdorfer Str. 13, 81371 München
Sendling@buerger-fuer-muenchen.de


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Übrigens: Für Fragen, Anregungen und Kritik können Sie sich auch direkt per eMail an Oberbürgermeister Ude wenden

Diskutieren Sie mit!


Grußwort an Oberbürgermeister Christian Ude
Landeshauptstadt München
80313 München
Tel. +49 (0)89 233-00 (Zentrale)
ob@ems.muenchen.de
rathaus@muenchen.de

Grußwort an die Bürgerberatung des Oberbürgermeisters Bezirk 6 Sendling Rolf Waldmann
Rathaus Zimmer 279
Marienplatz 8
80331 München
Tel. +49 (0)89 233 92527
rolf.waldmann@muenchen.de

- Sendlinger Bezirksvorsitzender Günter S. Pelkowski
bag-sued.dir@muenchen.de

- Mitglieder des Bezirksausschuß 6 Sendling

- Die Referate der Stadt München

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Bürgervereinigung „Bürger für Sendling“ (BfS)

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