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Terror: Islamist aus Bonn in Pakistan getötet
Berliner Morgenpost 25 November 2009
Von Florian Flade
Es ist ein Nachruf der makabren Art. Mit einer Videobotschaft verherrlichen die Propagandisten der Islamischen Bewegung Usbekistan (IBU) den Tod des 22 Jahre alten Terroristen Javad Sediqi, Kampfname "Abu Safiyya". Der in Afghanistan geborene Mann hatte lange Zeit in Bonn gelebt und war im Frühjahr nach Wasiristan ins pakistanisch-afghanische Grenzgebiet gereist. Am 17. Oktober soll er nun in Gefechten mit der pakistanischen Armee umgekommen sein.
Seine Kampfgenossen feiern ihn in dem Video als Märtyrer des Dschihad
Die IBU ist eine ursprünglich usbekische militante Gruppe, die wegen des Verfolgungsdrucks in ihrer Heimat seit Jahren aus Waziristan operiert. Sie arbeitet eng mit den Taliban und mutmaßlich auch mit al-Qaida zusammen. Außer Javad Sediqi kennen deutsche Behörden in den Reihen der IBU mindestens drei weitere Rekruten mit Verbindungen in die Bundesrepublik:
Yassin und Mounir Chouka aus Bonn und Schahab D. aus Hamburg.
Raketenwerfer abgefeuert
Alle drei tauchen auch in dem aktuellen Video auf und halten Nachrufe auf ihren Gefährten "Abu Safiyya", so dessen Kampfname. Schahab D. berichtet von einer Schlacht zwischen den IBU-Kämpfern und pakistanischen Soldaten, in der "Abu Safiyya" einen Raketenwerfer abgefeuert habe. "Es war in den letzten Tagen von Ramadan. Wir waren eine kleine Gruppe von Mudschahedin, zehn Mann, vor (...)




