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• Kent Ekeroth: Rede in Berlin für DIE FREIHEIT am 3. Sept. 2011
EuropeNews 7 September 2011
Von Kent Ekeroth von den Sweden Democrats
Übersetzung von Liz/EuropeNews

Liebe Freunde,
es ist eine Ehre für mich heute hier zu sein und ich möchte René Stadtkewitz und der FREIHEIT für ihre Einladung zu dieser Veranstaltung danken.
Vor einem Jahr war ich hier in Berlin, als die FREIHEIT gegründet wurde und ich war glücklich darüber, denn Deutschland hatte, im Unterschied zu vielen europäischen Ländern zuvor keine brauchbare, immigrationskritsche Partei gehabt. In dieser Hinsicht ist Deutschland einzigartig in Europa. Wenn man sich die Entwicklungen von Parteien wie unserer anschaut, die mehr Verantwortung bei der Immigrationspolitik verlangen und die die westlichen Werte aufrecht erhalten wollen, dann sind wir in den letzten 10-15 Jahren erheblich angewachsen.
Finnland beispielsweise, mit den 'Wahren Finnen' schoss wie eine Rakete auf 18%. Die Partei von Geert Wilders verdreifachte ihre Wählerschaft und die FPÖ in Österreich ist dort die größte Partei. Ähnliche Entwicklungen kann man auch in anderen Ländern beobachten. Unsere Bewegung in Europa wächst immer weiter.
Aber Deutschland ist in dieser Hinsicht ein weißer Fleck auf der Landkarte Europas. Sie haben bisher keine solche Partei in Ihrem nationalen Parlament, aber wie Sie wissen, brauchen Sie dies dringend und ich hoffe aufrichtig, dass die FREIHEIT das für Deutschland sein kann was beispielsweise die Partei von Geert Wilders, die PVV für die Niederlande ist, oder die 'Dansk Folkeparti' DF in Dänemark.
Ich komme aus Schweden und ich bin Abgeordneter einer Partei namens Schwedendemokraten. Wir wollen eine niedrigere Zuwanderungsquote, sowie ein Ende des Multikulturalismus in Schweden und die Aufrechterhaltung der schwedischen Kultur und Werte. Meine Partei besteht nun schon seit 23 Jahren und wurde die ganze Zeit über rücksichtslos von den Medien, den Linksextremisten und dem Rest des Establishments verurteilt. Man hat Steine auf uns geworfen, Tränengas, Menschen haben uns mit Messern angegriffen, mit Feuer, mit Baseballschlägern. Wir haben unsere Arbeitsstellen verloren und wir wurden aus den Gewerkschaften ausgeschlossen, unsere Autos wurden zerstört und vieles mehr und dies alles unter dem Dauerfeuer einer massiven Medienkampagne, die uns verleumdete, über uns Lügen verbreitete und uns verunglimpfte.
Ich weiß nicht , was Sie über die Situation in Schweden wissen. Manche mögen denken, wir seien ein kleines Land im Norden in dem alles kuschelig und hübsch ist. Aber die Wahrheit ist, dass Schweden das Land ist mit den höchsten Einwanderungszahlen pro Kopf in ganz Europa. Wir nehmen beispielsweise 30% aller UN Flüchtlinge auf, aber unsere Bevölkerung beträgt nur 1% der europäischen Bevölkerung, das bedeutet, wir nehmen 30 mal mehr auf als unser Anteil wäre. Ein großer Teil der Menschen die nach Schweden kommen, kommen aus Afrika und dem Nahen Osten, muslimische Länder – und die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft sind wie erwartet. Die Situation ist ziemlich schlimm und manche von Ihnen werden schockiert sein wenn sie mich in meiner Heimatstadt Malmö besuchen würden, die bereits zu 30% muslimisch ist.
Unsere führenden Politiker zeigen ebenfalls eine äußerste Respektlosigkeit für das Land für das sie sich eigentlich einsetzen sollten. Unser gegenwärtiger Premierminister sagte zum Beispiel, dass alles ursprünglich Schwedische nur barbarisch wäre. Können Sie sich vorstellen, dass ein führender Politiker dies über sein eigenes Land sagt? Der ehemalige Vorsitzende der größten Partei Schwedens, der Sozialdemokraten sagte, dass die schwedische Kultur lächerlich sei und dass die Schweden neidisch auf die Kulturen der Immigranten seien. Der Vorsitzende der Zentrumspartei sagte im Gegenzug, dass es nicht die Schweden gewesen wären, die das Land aufgebaut hätten sondern die Immigranten. Diese Liste oikophobischer Aussagen [Oikophobie: Angst vor der häuslichen Umgebung] kann man immer weiter verlängern, das sagt schon viel aus.
Aber trotz aller Angriffe aus allen Ecken der Gesellschaft, zogen wir, im September letzten Jahres zum Entsetzen der politisch Korrekten zum ersten Mal in schwedische Parlament ein. Nach 23 Jahren hatten wir es geschafft.
Wir sind nun seit einem Jahr im Parlament und es gibt kleine Anzeichen dass die Dinge sich zu ändern beginnen. Der offensichtlichste Wandel ist, dass wir es geschafft haben eine intensivere Debatte um die Immigration anzuregen. Natürlich versuchen die schwedischen Medien immer noch die negativen Auswirkungen herunterzuspielen, aber jetzt mehr als zuvor beginnen die Journalisten wie auch andere Poltiker damit die multikulturelle Agenda zu kritiseren. Man kann jetzt hier und da in Zeitungen etwas darüber lesen, die zuvor niemals irgendetwas darüber geschrieben haben. Gerade vor ein paar Tagen las ich von zwei Politikern der Zentrumspartei, die die extrem liberale schwedische Einwanderungspoltik kritiserten, sie sagten, dass es eine "Grenze" geben müsse für die Anzahl der Immigranten die Schweden aufnehmen könne. Dies ist natürlich eine offensichtliche Aussage, aber in Schweden ist dies äußerst selten und es ist ziemlich heikel so etwas zu sagen. Ein anderer Poltiker der selben Partei sagte die vergangenen Tage, dass die Poltik seiner eigenen Partei eine "Flucht vor der Realität" sei. Dies sind kleine wichtige Schritte, die auf lange Sicht helfen werden die Situation in Schweden zu verändern und ich bin davon überzeigt, dass unser Erfolg bei den Wahlen das Eis dafür gebrochen hat.
Aber nicht nur die Debatte in den Medien hat sich etwas verbessert und geht in die rivhtige Richtung. Wir haben politische Entscheidungen mitbeeinflusst und natürlich auch Gesetze. Nach der Wahl war es klar, dass wir uns in einer sogenannten "Königsmacher" Position befanden, das bedeutet, keiner der beiden großen Blöcke in der schwedischen Politik, der linke Block und der rechte Block, können von sich aus eine Mehrheit erzielen, sondern sie sind von uns abhängig. Aus diesem Grund haben unsere Stimmen den Ausgang vieler Abstimmungen entschieden, bei denen die Regierung eine Niederlage erlitten hat. Wir haben beispielweise die Regelung für die Teilzeitangestellten mitbeeinflusst, das Gesetz zur Datensammlung, wir haben sichergestellt, dass die Kastration von Schweinen ohne Betäubung verboten wird, wir haben den frühen Ausstieg aus der Kernenergie gestoppt und vieles mehr.
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wurde die Immigration im Parlament diskutiert – und das ist etwas, an das die anderen Parlamentarier nicht gewöhnt sind.
Und obwohl die Veränderungen nur klein sind und langsam vorangehen, so geht es letztlich in die richtige Richtung. Die Frage ist nur, ob es schnell genug geschieht.
Unglücklicherweise wurde die Immigrationspolitik in Schweden bis jetzt nicht geändert – tatsächlich hat sie die Regierung zusammen mit der Grünen Partei noch liberaler gemacht, als sie entschieden, dass man den illegalen Immigranten Zugang zur freien Gesundheitsvorsorge und zu Schulen gab, sowie das Recht Firmen zu gründen – den ILLEGALEN Immigranten. Dies ist möglich geworden, weil alle anderen Parteien im Parlament der gegenwärtigen Immigrationspolitik zugestimmt haben. Wir denken jedoch, dass es eine Frage der Zeit ist, bis sie wieder zur Realität zurückkehren und wir sind dazu da, sie daran zu erinnern und daran dass wir wachsen werden.
Für Sie hier in Deutschland ist die Straße wahrscheinlich lang und steinig, aber es ist eine Straße, die man gehen sollte. Wie ich zuvor sagte, wir haben 23 Jahre gebraucht um ins Parlament einzuziehen, ich hoffe ehrlich, dass ihr Weg erheblich kürzer sein wird.
Angela Merkels Worte, dass der Multikulturalismu gescheitert sei waren gut, aber es war nicht gut genug. Sie brauchen Politiker, die tatsächlich glauben, dass man etwas tun muss um einen Wandel herbeizuführen und zwar einen radikalen Wandel – nicht nur leere Rhetorik gefolgt von weiterer Massenimmigration.
Deshalb wünsche ich der FREIHEIT das Allerbeste in den bevorstehenden Wahlen und sie mögen dies als ersten Schritt in den Bundestag betrachten.
Ich bin mir sicher, Sie wissen, dass ihre Feinde über Sie Lügen verbreiten werden und Verleumdungen, um ihre Botschaft zu verwässern. Es gibt ein sehr passendes jüdisches Sprichwort dazu, es lautet:
Die gesamte Dunkelheit dieser Welt kann nicht das Licht einer einzigen Kerze auslöschen,
dennoch kann eine Kerze die gesamte Dunkelheit erleuchten.
Genau so verhält es sich mit der Wahrheit. Alle Lügen dieser Welt können die Wahrheit nicht auslöschen. Denn so wie die Dunkelheit verschwindet, wenn man auch nur eine winzige Kerze entzündet, so wird die Lüge verschwinden, wenn man sie mit der Wahrheit konfrontiert.
Oder wie wir in meiner Partei sagen: "Es ist leicht ein Schwedendemokrat zu sein – das einzige was man tun muss ist die Wahrheit zu sagen."
Viele Länder in Europa haben schon diese Kerzen, die die Wahrheit erleuchten. Es ist an der Zeit, dass auch Deutschand eine Kerze erhält.
Ich hoffe, DIE FREIHEIT kann diese Kerze der Wahrheit sein. Für die Zukunft Deutschlands, für die Zukunft Europas und für die Freiheit für die wir alle kämpfen.
Ich möchte Ihnen das Beste für die bevorstehende Wahl wünschen und für alle folgenden Wahlen.
Vielen Dank, dass Sie mir zugehört haben.



