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Video: Tod iranischer Frauenrechtlerin durch "Nachlässigkeit von Offiziellen" verursacht
International Business Times 16 Dezember 2011
Von Roger
Die Nachrichtenagentur ILNA berichtet, dass der iranische Parlaments- abgeordnete Ali Motahari nun eingeräumt hat, dass der Tod der iranischen Frauenrechts-Aktivistin Haleh Sahabi durch "Nachlässigkeit von Offiziellen" verursacht wurde. Haleh Sahabi war am 1. Juni durch den Einsatz von Sicherheitskräften während der Beerdigung ihres Vaters gestorben.
Sahabi war Mitglied der Gruppe "Mütter für Frieden". Am 5. August 2009 wurde sie zusammen mit anderen Demonstranten vor dem Parlament, während der zweiten Vereidigungs-Zeremonie von Mahmud Ahmadinedschad verhaftet. Sie wurde zu zwei Jahren Haft wegen "Verbreitung von Propaganda gegen das Regime" und "Störung der öffentlichen Ordnung" verurteilt.
Nach Angaben der iranischen Behörden starb Haleh Sahabi am 1. Juni an einem Herzinfarkt. Zeugen des Vorfalls bei der Beerdigung hingegen sagten aus, dass sie von Sicherheitsbeamten geschlagen worden war.
Eine anonyme männliche Person, die behauptet Chirurg zu sein, sagte in einem Youtube-Video aus, dass Sahabi sehr blass war, als sie in die Klinik gebracht wurde. Er gehe davon aus, dass sie innere Blutungen hatte. "Ich sah Anzeichen von Schlägen auf der linken Seite direkt unter den Rippen. Ich schätze sie hatte schwere Verletzungen der Milz," so der Mann.
Die Nachrichtenagentur ILNA berichtet, dass der iranische Parlamentsabgeordnete Ali Motahari nun eingeräumt hat, dass der Tod der iranischen Frauenrechts-Aktivistin Haleh Sahabi durch "Nachlässigkeit von Offiziellen" verursacht wurde. Haleh Sahabi war am 1. Juni durch den Einsatz von Sicherheitskräften während der Beerdigung ihres Vaters gestorben.
Sahabi war Mitglied der Gruppe "Mütter für Frieden". Am 5. August 2009 wurde sie zusammen mit anderen Demonstranten vor dem Parlament, während der zweiten Vereidigungs-Zeremonie von Mahmud Ahmadinedschad verhaftet. Sie wurde zu zwei Jahren Haft wegen "Verbreitung von Propaganda gegen das Regime" und "Störung der öffentlichen Ordnung" verurteilt.
Nach Angaben der iranischen Behörden starb Haleh Sahabi am 1. Juni an einem Herzinfarkt. Zeugen des Vorfalls bei der Beerdigung hingegen sagten aus, dass sie von Sicherheitsbeamten geschlagen worden war.
Eine anonyme männliche Person, die behauptet Chirurg zu sein, sagte in einem Youtube-Video aus, dass Sahabi sehr blass war, als sie in die Klinik gebracht wurde. Er gehe davon aus, dass sie innere Blutungen hatte. "Ich sah Anzeichen von Schlägen auf der linken Seite direkt unter den Rippen. Ich schätze sie hatte schwere Verletzungen der Milz," so der Mann.
Die Familie wurde gezwungen, Haleh Sahabi noch in derselben Nacht unter strikten Sicherheitsvorkehrungen zu beerdigen. Ihr Tod und die ungewöhnlichen Umstände ihrer Beisetzung lösten Proteste von mehr als 750 Aktivisten aus, die in einer Erklärung ankündigten, ihren Kampf für "Freiheit, Frieden und Gleichheit" fortsetzen zu wollen.
Ihr Vater Ezatollah Sahabi, der Führer der iranischen nationalreligiösen Aktivisten, war im Mai gestorben. Seine Tochter hatte anlässlich seiner Beerdigung Hafturlaub erhalten.
Motahari erklärte vor Zuhörern in der Teheran-Universität: "Wir haben den Geheimdienstminister zum Tod Haleh Sahabis befragt. Er sollte uns die Aufzeichnungen über den Vorfall zur Verfügung stellen, damit wir uns eine Meinung bilden können." Der Geheimdienst habe gesagt, dass er ihren Tod nicht gewollt habe. Der Tod Sahabis sei so wörtlich durch die "Nachlässigkeit eines Beamten verursacht" worden, der sich dafür öffentlich entschuldigen müsse.
Der Vertreter Teherans im iranischen Parlament fügte noch hinzu: "Man soll das Regime nicht fürchten und ihm keine unnötige Heiligkeit zusprechen. Wenn wir sagen, dass wir einen Fehler gemacht haben, wird das System davon nicht beschädigt."



