Christenverfolgung: CSI begrüßt "mutiges J'accuse" von Hirsi Ali

Kath Web 15 Februar 2012

Der Österreich-Zweig der Menschenrechtsorganisation "Christian Solidarity International" (CSI) hat Äußerungen der islamkritischen niederländischen Frauenrechtlerin und Ex-Politikerin Ayaan Hirsi Ali zu Christenverfolgungen in muslimisch dominierten Ländern gelobt.

"Wir begrüßen dieses mutige 'J'accuse'", betonte CSI-Sprecherin Pia de Simony in einer Aussendung. "Es ist an der Zeit, eine breite Öffentlichkeit über dieses lang unterschätzte Problem der Verfolgung von wehrlosen Christen eingehender als bisher zu informieren, wenn wir nicht wollen, dass diese bald ganz aus ihren Ursprungsländern vertrieben sind."

In der aktuellen Titelgeschichte "Krieg gegen Christen" für das amerikanische Magazin "Newsweek" prangert Hirsi Ali anhand zahlreicher Länderbeispiele an, dass Christen in der islamischen Welt wegen ihres Glaubens getötet werden. "Es handelt sich um einen wachsenden Völkermord, der weltweit Alarm auslösen sollte", schreibt die Frauenrechtlerin.

Scharf ins Gericht geht Hirsi Ali auch mit den Medien, die ihre Aufmerksamkeit vor allem einer "Islamophobie" in westlichen Ländern schenkten, die "blutige Christianophobie" in aller Welt jedoch verschwiegen. "Lasst uns unserer Prioritäten klarstellen: Ja, westliche Regierungen sollen muslimische Minderheiten vor Intoleranz schützen (...) Aber wir müssen auch nüchtern das Ausmaß und die Schwere der Intoleranz sehen. Karikaturen, Filme und Schriften sind das eine; Messer, Schusswaffen und Handgranaten sind etwas völlig anderes." (...)