Viele unterwerfen sich der politischen Korrektheit

kath.net 1 Juni 2012

Direktor des Diakonissen-Mutterhauses Elbingerode, Reinhard Holmer: Die Wahrheit wird oft nicht mehr beim Namen genannt

Elbingerode. Viele Deutsche unterwerfen sich freiwillig einer politischen Korrektheit. Das kritisiert der Direktor des evangelischen Diakonissen-Mutterhauses Elbingerode, der Pfarrer Reinhard Holmer. "Wir müssen der bitteren Wahrheit ins Auge sehen, dass wir weithin unsere Fähigkeit verloren haben, Wahrheit beim Namen zu nennen", sagte er bei der Pfingstkonferenz des Mutterhauses.

Als Beispiel nannte er den Umgang mit dem Islam: "Der Islam ist undemokratisch. Er steht unseren Freiheitsidealen entgegen und ist frauenfeindlich. Jeder weiß das, traut sich aber nichts zu sagen."

Auch Lebensformen, die die Bibel eindeutig als Sünde bezeichne, dürften in der Öffentlichkeit nicht als solche beschrieben werden, weil es dem Antidiskriminierungsgesetz widerspreche: "Jeder weiß es, nur wenige sagen es und werden dafür öffentlich abgestraft."

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