Kommentar: PA ehrt Mörder

Dr. Aaron Lerner, IMRA

Das Folgende fand nie statt und hätte nie stattfinden können: 26. Februar 1994: In einer Staatsfeier, an der der Premierminister und der Präsident Israels teilnahmen, trug eine IDF-Ehrengarde den Sarg von Dr. Baruch Goldstein, eingehüllt in eine Israel-Flagge, auf den Schultern auf den Platz vor der Knesset.

Goldstein war am Tag davor von einem Mob muslimischer Beter an der Patriarchenhöhle in Hebron getötet worden, nachdem es ihm gelang 29 davon zu ermorden.

Nach einem Salut aus 21 Gewehren legte der Präsident einen Ehrenkranz zu Ehren Goldsteins ab und die IDF-Ehrengarde marschierte vom Platz zu einem wartenden offenen Kommandeurswagen, der Goldstein zu seinem Ort der letzten Ruhe gebracht hatte.

Noch einmal: Das oben hätte in Israel niemals geschehen können.

Doch stellen Sie sich die weltweite Verurteilung vor, wenn eine solch unmoralische und schändliche Feier stattgefunden hätte.

Und jetzt denken Sie einen Moment über die Einzelheiten zu einigen der palästinensischen Terroristen nach – deren Leichen von Israel heute zur Beerdigung an die PA überstellt wurden:

+ Die Selbstmordbomber Nasim Ja’bari und Ahmed Qawassmeh, die 2004 in Beer Sheva 16 Menschen in zwei Bussen ermordeten.

+ Der Selbstmordbomber Abdallah Badran, der 2005 im Nachtclub Stage in Tel Aviv 4 Menschen ermordete.

+ Die Selbstmordbomberin Hiba Daraghmeh, die 2003 in einem Einkaufszentrum in Afula 3 Menschen ermordete.

+ Der Selbsmordbomber Hassan Abu Said, der 2005 auf einem offenen Markt in Hadera 5 Menschen ermordete.

+ Labib Azzam, der 195 in Ramat Gan 5 Menschen ermordete.

Diese Anschläge fanden während des Oslo-Prozesses statt. Offizielle Vertreter der PA veröffentlichten nach vielen dieser Anschläge Presseerklärungen, in denen sie etwas davon sagten, dass ihnen der Verlust zivilen Lebens leid tätte.

Als Israel die Leichen übergab, hätten sie direkt zur Beerdigung an ihre Familien überstellt werden können.

Doch das war nicht das, was geschah.

Stattdessen trug auf einer Staatsfeier in Ramallah die palästinensisch Präsidentengarde die Särge der "Märtyrer", drapiert mit Palästinenserflaggen, auf ihren Schultern, während eine Ehrengarde aus 21 Gewehren Salut feuerte und der PA-Präsident Mahmud Abbas einen Kranz niederlegte.

Und die Welt schweigt – jedenfalls bisher.
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