Israel will 60.000 afrikanische Einwanderer abschieben

DiePresse 12 Juni 2012

Die israelische Regierung hat am Montag mit der Massenabschiebung illegaler Einwanderer aus Afrika begonnen. Einem umstrittenen "Notfallplan" folgend werden tausende Migranten, von denen die meisten aus dem Südsudan stammen, zunächst in der Stadt Eilat am Roten Meer festgehalten.

Die israelische Regierung möchte durch die Aktion den jüdischen Charakter des Staates Israel erhalten. "Es handelt sich nur um eine kleine Gruppe von Eindringlingen", sagte Innenminister Eli Yishai. "Ich handle nicht aus Hass gegen Fremde, sondern aus Liebe zu meinem Volk, und um das Heimatland zu retten." (...)