Remscheid: Muslime dürfen keinen eigenen Friedhof anlegen

RP Online 14 Juni 2012
Von SOLVEIG PUDELSKI

Muslime in Remscheid wünschen einen eigenen Friedhof, auf dem Angehörige islamischen Regeln folgend ewige Ruhe finden, das Grab also unbegrenzt genutzt werden kann. Metin Göcer schilderte dieses Anliegen in der Sitzung des Integrationsausschusses und unterstrich seinen Antrag: Muslime möchten einen eigenen Friedhof erwerben und anlegen.

"In anderen Städten wurden die Vorschriften so geändert, dass ein ewiges Ruherecht möglich ist", sagte er und nannte die Stadt Mönchengladbach als Beispiel. Die Stadt Remscheid wies das Anliegen mit Hinweis auf Landesgesetze ab. Nun will man prüfen, ob andere Städte eine andere Lösung gefunden haben.

"Nur Gemeinden und große Religionsgemeinschaften, die einen öffentlich-rechtlichen Status haben, also die katholische und evangelische Kirche dürfen Friedhöfe anlegen und unterhalten", sagte Karl-Bernhard Wiedenhoff vom Grünflächenamt auf Nachfrage der BM. (...)



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