Moscheebauer mit Geldproblemen - Zwei Frankfurter Projekte ins Stocken geraten

Main-Netz 14 Juni 2012

Seit 2009 bauen zwei islamische Gemeinden in Frankfurt neue Moscheen. Wegen großer finanzieller Probleme sowohl der türkisch-pakistanischen Fatima- als auch der marokkanischen Taqwa-Gemeinde gerieten die Bauarbeiten in den vergangenen Monaten immer wieder ins Stocken.

»Die Dachdecker sind fertig geworden, aber noch fehlen zum Beispiel einige Treppen«, berichtet Ahmed Ayaou, Kassierer im Vorstand der Taqwa-Gemeinde. In der Heilbronner Straße ganz in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs traf sich seine Gemeinde seit 1995. Das alte Gebäude wurde im März 2009 abgerissen, drei Monate später begann der Neubau.

Drei Millionen investiert

Mehr als drei Millionen Euro habe die Gemeinde bisher investiert, sagt Ayaou. Ein Großteil der Summe stamme aus Spenden, zudem habe der marokkanische Staat den Bau unterstützt. Dennoch sei der Neubau mit seiner Glasfront und der grün-glänzenden Kuppel schwierig zu stemmen: »Wir hatten finanzielle Probleme«, erklärt Ayaou. Auch jetzt fehle noch Geld. Er sei aber optimistisch, dass die Moschee im Herbst eröffnet werden könne. Innenarbeiten, die den Bau verschönern sollen, könnten dann später noch fertiggestellt werden. (...)