Islamisten-Prozess in Wien von technischen Pannen begleitet

Vienna Online 19 Juni 2012

Der Wiener Islamisten-Prozess wird von technischen Pannen begleitet. Neben einer geplatzten Videokonferenz gab es am Montag auch Probleme beim Abspielen der DVDs mit aufgezeichneten Zeugenaussagen.

Wenn sich die heimische Justiz technischer Hilfsmittel bedient, kommt es immer wieder zu Pannen: DVD mit kontradiktorischen Einvernahmen stellen sich im Verhandlungssaal mitunter als nicht abspielbar heraus, weil die Trägermedien beschädigt sind, oder die Qualität der Aufnahmen ist derart eingeschränkt, dass sie manchmal kaum verwertbar sind.
Videokonferenz mit St. Pölten nicht möglich

Zunächst war eine Videokonferenz mit der Justizanstalt St. Pölten geplant. Dort sollte ein Mann zeugenschaftlich befragt werden, der laut Staatsanwaltschaft gemeinsam mit dem Hauptangeklagten Thomas Al J. nach Somalia reisen wollte, um sich dort dem bewaffneten Dschihad anzuschließen. (...)