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Berlin: Schweineköpfe vor Moschee - Polizei spürt Verdächtigen auf
Welt Online 28 Juni 2012
Nach einer Attacke mit zwei abgetrennten Schweineköpfen auf eine Neuköllner Moschee hat die Berliner Polizei einen Tatverdächtigen verhört. Die Ermittler hätten am Donnerstag gegen 6.00 Uhr die Wohnung und das Auto eines 25-Jährigen in Lichtenrade durchsucht, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung. Der Mann habe sich zu den Vorwürfen aber nicht äußern wollen. Ein Haftbefehl wurde den Angaben zufolge nicht beantragt.
Dem Mann wird vorgeworfen, Ende April vor der Sehitlik-Moschee zwei abgetrennte Schweineköpfe abgelegt zu haben. Der Vorfall ist eine schwere Beleidigung für Moslems, denn das Schwein gilt im Islam als unreines Tier. Zuvor waren bereits mehrmals Farbbeutel gegen das Gebäude geworfen und Drohbriefe gegen Vorstandsmitglieder verschickt worden, in denen Ausländer unter Gewaltandrohung zur Ausreise aufgefordert wurden. (...)



