Kämpfer verwüsten Unesco-Welterbe in Timbuktu: Islamisten zerstören Gräber in Mali

Timbuktu. Islamistische Kämpfer mit Beziehungen zu Al Qaida verwüsten nach Angaben von Bewohnern sowie den UN zum Weltkulturerbe erklärte Heiligengräber in Timbuktu. Sie hätten damit begonnen, die Grabstätten mit Schaufeln zu beschädigen, sagte der Augenzeuge Ali Yattara am Samstag.

In einer Stellungnahme der Unesco-Generaldirektorin Irina Bokova wurde berichtet, dass die jahrhundertealten muslimischen Mausoleen von Sidi Mahmud, Sidi Moctar und Alpha Moya zerstört worden seien. Die Unesco rief zum sofortigen Stopp der Verwüstungen auf. (...)