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Moscheen: Ruhe nach dem Sturm und vor dem Sturm
Die Presse 16 Juli 2012
Von MARTINA LEINGRUBER UND DUYGU ÖZKAN
Die Bauarbeiten für das Islamische Zentrum in Wien Floridsdorf haben begonnen, in Graz fand die Grundsteinlegung für das neue muslimische Gebetshaus statt. Allerdings mit einem Zwischenfall.
Wien/Graz. Zwei Bezirke, zwei Moscheen, zwei Bürgerinitiativen, viel Aufregung: Die geplanten Neubauten bzw. Erweiterungen der muslimischen Gebetshäuser der Türkisch-Islamischen Union in Österreich (Atib) in der Rappgasse (Floridsdorf) und Dammstraße (Brigittenau) haben regelmäßig für Konflikte gesorgt, in letzter Zeit ist es allerdings ruhig um sie geworden.
Zumindest für die Dammstraße könnte das nur die Ruhe vor dem Sturm sein. Hier liegt eine gültige Baugenehmigung vor. Sobald die Finanzierung geklärt ist, wird mit dem Bau begonnen. Das seit 1996 bestehende Gebetshaus soll zu einem neuen Islamischen Zentrum ausgebaut werden, samt Veranstaltungszentrum und Kindergarten.
In der Rappgasse hingegen wird das neue Islamische Zentrum bereits gebaut. Die neuen Gebetsräume sollen Platz für rund 370 Personen bieten, ein Kindergarten ist auch geplant. Die Bürgerinitiative konnte den Bau nicht stoppen, nun gibt es Beschwerden von Anrainern über Baulärm in der Früh. (...)



