Hälfte der Österreicher für Beschneidungsverbot

Knapp die Hälfte der Österreicher ist dafür, die rituelle Beschneidung von Buben zu verbieten. In einer Umfrage des Nachrichtenmagazins "profil" sprachen sich 46 Prozent der Befragten für ein Beschneidungsverbot aus.

Hintergrund der derzeitigen Debatte um ein Verbot der rituellen Beschneidung von Buben, wie sie im Judentum und im Islam Tradition ist, ist ein umstrittenes Urteil eines deutschen Gerichtes. Das Kölner Landgericht hatte Ende Juni in einem Urteil die Auffassung vertreten, die Beschneidung von Buben aus religiösen Gründen sei als Körperverletzung strafbar.

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