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Moscheebau Köln: Ditib wirft Justiz Verzögerungen vor
RP Online 18 Juli 2012
Im Streit um den Bau der Kölner Zentralmoschee hat der islamische Verband Ditib der Justiz unbegründete Verzögerungen vorgeworfen. Das Gericht habe immer noch keinen offiziellen Gutachter bestellt, obwohl schon vor vier Monaten wegen der Baumängel ein Verfahren zur Beweissicherung beantragt worden sei, kritisierte der Ditib-Vorsitzende Ali Dere in Köln. "Das halten wir nicht für normal."
An vielen Stellen sei der Weiterbau der Moschee und dazugehörender Gebäudeteile mit Blick auf das Verfahren eingestellt worden; teils seien unsachgemäße Stellen aber bereits überbaut, so Dere.
Die Ditib als Bauträger wirft dem Architekten Paul Böhm sowie beteiligten Unternehmen rund 2500 Baumängel vor. Wann die Moschee eröffnet werden kann, sei noch nicht absehbar, sagte der Ditib-Vorsitzende. Ursprünglich sollte sie zum islamischen Fastenmonat Ramadan fertiggestellt sein, der am Freitag beginnt. (...)



