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"Das Ziel ist die Wahabitisierung Tunesiens"
Telepolis 23 Juli 2012
Von Thomas Pany
Laut Beobachter erlebt das Land eine schleichende Islamisierung Mit scharfen Worten macht der tunesische Rechts-und Politikwissenschaftler Hamadi Redissi auf die Lage in seinem Land aufmerksam.
In einem Gastbeitrag der gestrigen gedruckten Ausgabe der SZ (noch nicht online) schreibt der Verfasser mehrerer Bücher und Essays, die sich ideenphilosophisch kritisch mit dem Islam und demokratischen Werten auseinandersetzen, davon, dass sich Tunesien auf dem Weg in eine Diktatur befände.
Die säkularen Kräfte seien auf dem Rückzug, die Islamisten hätten gewonnen; die Sieger der Wahl zur Verfassungsgebenden Versammlung im Herbst letzten Jahres, allen voran die Ennahda, hätten eine "Höllenmaschine" in Bewegung gesetzt: "ein arrogantes politisches Hegemoniestreben, das mit einer schleichenden Islamisierung der Gesellschaft einhergeht." (...)



