Christen in vielen islamischen Ländern verfolgt

Factum Magazin 22 Januar 2008

Dass sich die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) wegen der Minarett-Initiative Sorgen um die Religionsfreiheit für Muslime in der Schweiz macht, stösst bei der Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit der SEA auf Unverständnis. In Saudia Arabien, Ägypten, Iran und vielen islamischen Ländern werden Christen nach wie vor brutal verfolgt.

In zahlreichen islamischen Staaten würden die UNO-Menschenrechte nur unter Vorbehalt der Scharia akzeptiert. Diese sehe für Menschen, die vom Islam zu einer anderen Religion wechseln, das Todesurteil vor, sagte Annette Walder-Stückelberger, neue Präsidentin der Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) anlässlich einer Medienorientierung.

Islamische Länder stehen zuoberst auf dem Index für Christenverfolgung. Sie sei deshalb über die Anfrage der OIC die Minarett-Initiative betreffend sehr erstaunt, zumal man wisse, wie wenig, wenn überhaupt, in den Ländern dieser Organisation Religionsfreiheit gewährleistet sei. „Die Diskriminierungen und teilweise brutalen Verfolgungen von Christen stehen in krassem Gegensatz zur angesprochenen Initiative“, so Walder. Die OIC solle sich (...)

 
 

Comments