• OSCE Warschau: Der Begriff Islamophobie muss definiert werden

EuropeNews 4 Oktober 2012
Orginal: OSCE Warsaw: Define Your Terms, Gates of Vienna


Der Mythos Islamophobie

Fazit: Muslime leiden unter Islamophobie!

Wir sollten einfach verstehen, dass die Muslime Angst vor dem Islam haben. Geht es darum sich die Auswirkungen der islamischen Kultur* in Eigenverantwortung einzugestehen, leiden Muslime weltweit unter Islamophobie (krankhafte oder irrationale Ängste/ Aversionen durch Islam Ideologie

Eine der wirksamsten Strategien, die die Moslem Bruderschaft über die letzte Dekade ihres Informationskrieges hinweg angewendet hat, war es, das Wort Islamophobie in unseren öffentlichen Diskurs hineinzudrücken, als einen verunglimpfenden Sammelbegriff für alles, was Ungläubige sagen und Moslems nicht mögen oder fürchten.

Sie haben sich bis zu einem Punkt durchgesetzt, an dem nahezu jede Persönlichkeit des öffentlichen Lebens sich in eine halal Brezel verdreht, um zu vermeiden, von Moslems und nicht- Moslems als "Islamophober" bezeichnet zu werden.
 

Die Teilnehmer des OSCE Treffens "Menschliche Dimension", beziehen sich in ihren öffentlichen Eingaben auf "Islamophobie", aber der Begriff bleibt vollständig undefiniert.

Eine der wichtigsten Aufgaben der ICLA (International Civil Liberties Alliance), auf dem Treffen in diesem Monat in Warschau war es, die OSCE zu zwingen, die Bedeutung zu definieren - oder aufzuhören, den Begriff in offiziellen Publikationen zu verwenden.
 

ICLA drückt ihre Sorge über die wiederholte Verwendung unpräziser, verwirrender und mehrdeutiger Konzepte und Begriffe in OSCE Foren und Arbeitsmaterialien aus
 
Aeneas, 1.9.2012
 
Die Empfehlung der Civil Liberties Alliance für die Arbeitssitzung 11 - Freiheit der Gedanken, des Gewissens und Religion und Glauben, Warschau 2012
 
Im Namen der Civil Liberties Alliance, möchte ich eine tiefe Sorge über die wiederholte Verwendung unpräziser, verwirrender und mehrdeutiger Konzepte und Begriffe in OSCE Foren und Arbeitsmaterialien ausdrücken.

Über mehrere Jahre haben staatliche Mitglieder, NGOs und Experten das Wort "Islamophobie" und das Konzept des "religiösen Hasses" wiederholt verwendet, obwohl diese Begriffe keine exakte Bedeutung oder international akzeptierte Definition besitzen.
 
Die wiederholte Verwendung bedeutungsloser oder mehrdeutiger Konzepte, insbesondere, wenn sie als Werkzeug innerhalb von Verhandlungen im Feld der Menschenrechte benutzt werden und letztlich zu deren Beschränkung führen, hat sich als sehr unproduktiv und in einigen Fällen eindeutig zerstörerisch für die individuelle Freiheit in einigen Mitgliedsstaaten erwiesen.
 
Das Wort "Islamophobie" wurde von der Organisation der Islamischen Kooperation (OIC) und ihren Satelliten Organisationen in der willkürlichen, gleichzeitigen Doppelbedeutung von Hass und Vorurteil gegen den Islam als Religion oder Doktrin und gegen Moslems als Gruppe oder Individuen verwendet.
 
Ebenso wurde "Religiöser Hass" von der OIC und ihren Statelliten Organisationen intensiv verwendet, um uneindeutig feindselige Gefühle gegen eine Religion oder Doktrin und oder religiöse Gruppen zu beschreiben und oft ohne jede zuverlässige Möglichkeit zu wissen, welche Bedeutung angewendet wird.
 
Ausdrücke mit zweierlei Bedeutung können nicht als Werkzeug rationalen Denkens oder Diskurses benutzt werden und können daher keinen Platz in einer internationalen Versammlung wie der OSCE haben, in der ernste Fragen diskutiert werden.
 

Empfehlung an die ODIHR:

 
Um einen ernsthaften und konstruktiven Dialog und eine Zusammenarbeit zwischen staatlichen Mitgliedern, NGOs und außenstehenden Teilnehmern zu erlauben, bittet ICLA die ODIHR, immer wenn diese Begriffe in einem Dokument verwendet werden, systematisch eine präzise Definition beider Ausdrücke, "Islamophobie" und "religiöser Hass", einzufordern und bei Abwesenheit einer präzisen Definition, eine Regel der Nichterfüllung und nicht- Entgegennahme für alle Dokumente anzunehmen, die einen oder beide Begriffe verwenden.
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