SWE: Das Einwanderungsindustrie-Kartell schlägt wieder zu

EuropeNews • News-Ticker 16 November 2012

Der schwedische Ministerpräsident Frederik Reinfeldt enthüllt seine Strategie: Masseneinwanderung ist eine Waffe in einem politischen Machtkampf, um der regierenden Elite die ewige Kontrolle zu sichern.

Der schwedische Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt von der Mitte-rechts Partei Moderaterna (Die Moderaten) hat niemals einen Hehl aus seine Abneigung gegenüber der einwanderungskritischen ParteiSverigedemokraterna (Die Schwedendemokraten, SD) gemacht, die es nach der vergangenen Wahl ins Parlament geschafft hatte – sehr zum Verdruss der Machtelite des Landes. Bei einem Vortrag am 6. November an der Stockholmer Universität klärte er über seine Kritik an der drittgrößten Partei Schwedens auf.

Provoziert durch die Frage, warum er SD noch nicht konfrontiert habe, antwortete er, dass dies eines der schwierigsten Probleme sei, die es zu lösen gilt. ''Seitdem sie ins Parlament eingezogen sind ist es schwer sie dort wieder hinauszuwerfen,'' sagte er.
Laut Bericht der Tageszeitung Metro fuhr er fort:

''Wir können uns nicht vorstellen, dass wir das Phänomen Schwedendemokraten in einer offenen Debatte bewältigen können. Grundsätzlich müssen wir erkennen, dass es soziale Probleme gibt im Zusammenhang mit Integration und Einwanderung, Kriminalität, Globalisierung und die Neuorientierung Schwedens, die gelöst werden müssen. Wir müssen den Menschen die Hoffnung vermitteln, dass diese Probleme lösbar sind. Das versuchen wir zu tun.''

Nach Fredrik Reinfeldt ist es gerade die Existenz der SD die ''der Anfang des Niedergangs [sind] den wir schon in anderen Ländern beobachtet haben. Darum müssen wir sie von jeglichem Einfluss isolieren.''

Als Beispiel erwähnte er, dass kurz nach den Parlamentswahlen im September 2010 seine Regierung eine Vereinbarung mit der linksgerichteten Miljöpartiet(Umweltpartei) eingegangen ist hinsichtlich der Asyl- und Einwanderungspolitik.

''Der Effekt von SD war, dass wir eine Politik bekommen haben, die in die entgegengesetzte Richtung ging,'' sagte Fredrik Reinfeldt den Studenten der Stockholmer Universität.

Und die Auswirkungen sind in der Tat bemerkenswert.

Wie wir bei Dispatch International am 29. August berichtet hatten, schätzen die schwedischen Einwanderungsbehörden, Migrationsverket, dass es einen Zuzug von 174.500 neuen Migranten in den nächsten zwei Jahren geben wird – zusätzlich zu der einen Million, die im vergangenen Jahrzehnt in das kleine Schweden gekommen ist.

Mit anderen Worten: Wenn die Schweden nicht damit aufhören die Schwedendemokraten zu wählen, dann wird die Regierung sie bestrafen mit einer Politik ''die in die entgegengesetzte Richtung geht'', d.h. mit mehr Einwanderung.

Wie will Fredrik Reinfeldt den Schweden ''Hoffnung'' geben, dass die Probleme im Zusammenhang mit ''Integration und Einwanderung, Kriminalität, Globalisierung und der Neuorientierung Schwedens'' gelöst werden können?

Darauf antwortet er sehr vage. Seine Regierung ist jedoch ziemlich deutlich, wenn es um neue Initiativen geht jene zu unterdrücken, die denken, dass diese Probleme existieren.

In einer Pressemitteilung vom 9. November – drei Tage nach Fredrik Reinfeldts Überlegungen in Stockholm – kündigte das schwedische Arbeitsministerium neue Maßnahmen an, um ''eine effektivere Arbeit gegen Fremdenfeindlichkeit'' sicherzustellen.

Die Ankündigung kommt in Gestalt eines Berichts (SOU 2012:74) mit dem Titel ''Fremdenfeindlichkeit unter uns''. Die größte Bedrohung für ''gefährdete Gruppen'' im heutigen Schweden, so sagt der Bericht, ''kommt nicht von extremistischen Gruppen'' sondern vom ''alltäglichen Rassismus, dessen sich viele Menschen schuldig machen''.

In dem Bericht wird hervorgehoben dass ''fremdenfeindliche Parteien in einer Anzahl europäischer Parlamente repräsentiert sind und sogar im Schwedischen.

Das Hauptziel der negativen Botschaften, die diese Parteien und andere fremdenfeindliche Organisationen äußern, ist solche Personen hervorzuheben, die aus Ländern sind, in denen der Islam die dominante Religion ist.''

Fremdenfeindliche Menschen sind hauptsächlich in den ''neuen Medien'' aktiv, d.h dem Internet.

Etwas muss getan werden und der verantwortliche Autor des Berichts, Bengt Westerberg schlägt vor, dass Millionen umgeleitet werden, um die Indoktrination in Schulen zu verstärken. Unter anderem soll Schwedens Schulinspektion regelmäßig über ''Fremdenfeindlichkeit'' und andere Beispiele von Intoleranz unter Kindern berichten.

Nicht-Regierungsorganisationen sollen damit beauftragt werden sogenannte ''Antidiskriminierungszentren'' in jedem Bundesland (län) zu unterhalten, die zumindest einen Juristen auf der Gehaltsliste stehen haben und die staatliche Unterstützung für ihre Aktivitäten erhalten sollen.

Auch soll der Staat eine ''Schnelle Antwort Einrichtung'' finanzieren, die damit beauftragt wird zu registrieren, was die Medien über Menschen mit ausländischem Hintergrund berichten.

Der Forschungsrat für Arbeitsmarkt und Sozialwissenschaften (FAS) soll damit beauftragt werden schwedische Forschungen über internationale Migration und ethnische Beziehungen zu untersuchen und um sicherzustellen, dass lokale Gremien für Verbrechensprävention ein Auge auf ''Hassverbrechen'' haben.

Die öffentlich verkündeten Absichten der Reinfeldt Regierung bringt die schätzungsweise 10 Prozent der Bevölkerung, die den Umfrageinstituten gesagt haben, dass sie die Schwedendemokraten wählen wollen, in eine unangenehme Situation: Durch ihre Steuern werden sie gezwungen für einen Staat zu zahlen, der alles in seiner Macht stehende tun will, um ihre Meinung zu unterdrücken und ihre Besorgnis zu über die Islamisierung ihres Heimatlandes kriminalisieren.

Schweden wäscht seine Hände in Unschuld. Sie können nicht auf den Schutz des Staates zählen und sind im Endeffekt nicht mehr länger Bürger des Staates, sondern gezwungen sich  Schwedens neuem beliebtesten Bevölkerungssegment zu ergeben, bestehend aus einer steigenden Anzahl Migranten aus fremden Ländern und noch mehr fremdartigen Kulturen.

Seltsamerweise hat sich Fredrik Reinfeldt bis jetzt von der Formulierung der offensichtlichsten Lösung ferngehalten, die bedeuten würde, die Schwedendemokraten zu verbieten und die Unterstützer der Partei in Umerziehungslager zu stecken.

Ähnliche Maßnahmen wurden schon mit einem hohen Maß an Erfolg in anderen totalitären Staaten angewendet, mit denen man das post-demokratische Schweden vergleichen kann.

Diese radikale Lösung des Fremdenfeindlichkeitsproblems würde jedoch Arbeitslosigkeit unter den Tausenden Angestellten in der einzigen Wachstumsbranche des öffentlichen Sektors bringen, d.h., dem Einwanderungs-Industrie Kartell, dessen Aufgabe es ist, den alltäglichen Rassismus zu stürzen.

Wenn Schwedens alltägliche Rassisten in Lagern eingesperrt wären, ihres Rechts die Partei ihrer Wahl zu wählen beraubt und abgeschnitten vom Zugang zu den Medien, dann gäbe es für all diese Menschen keine Notwendigkeit mehr all jene Menschen in Schach zu halten. Einige Lageraufseher wären ausreichend.

Auch ist die einfache Lösung nicht ohne politisches Risiko. Wenn die Rassisten aus dem Alltagsleben verschwunden wären – und die Einwanderer sich weiterhin so schlecht benehmen wie dies einige bis jetzt getan haben – wen will man dann für die Verbrechen und das Versagen der Integration verantwortlich machen?

Fredrik Reinfeldt verdient unsere Dankbarkeit, weil er Licht auf eine Sache geworfen hat, die unter Islamkritikern schon seit einiger Zeit diskutiert wird.

Hier ist die Gretchenfrage: War die massive Einwanderung, die die westlichen Regierungen seit Jahren betrieben haben, motiviert von Humanismus und Bruderliebe? Oder muss man daraus schließen, dass der massive Import von Ausländern ein Instrument aus machtpolitischem Antrieb war?

Fredrik Reinfeldts freimütige Bemerkungen in Stockholm könnten letztere Annahme bestätigen. Er verstärkt auch die Hypothese, dass die Konsequenzen der Masseneinwanderung – Ghettoisierung, Kriminalität und soziales Chaos – nicht unbeabsichtigt waren, sondern der Preis, den die Machtelite mit voller Absicht die Bevölkerung bezahlen lässt, um sich selbst den Machterhalt zu sichern.

Schwedens schnelle Antworttruppe wird nicht untätig sein. Gestatten Sie, dass Dispatch International ihre Aufmerksamkeit auf den Ministerpräsidenten Fredrik Reinfeldt lenkt, der am 6. November 2012 an der Stockholmer Universität öffentlich kund tat, dass Einwanderung etwas mit Kriminalität zu tun hat.

Kann das noch im Rahmen des Gesetzes sein?