GB: Kampf gegen islamistischen Extremismus auf dem Universitäts Campus

Es ist nicht leicht Hassreden zu moderieren, in denen britische Studenten die Regierung Großbritanniens als islamophob bezeichnen. Der Schwerpunkt von Robert Suttons Arbeit liegt auf der Beobachtung von rund 130 Facebook Gruppen. Er ist auf der Suche nach Zeichen von Radikalismus an britischen Universitäts Campussen, schwerpunktmäßig nach ''islamistischen Elementen''.

Als Forscher von Student Rights, einer ''überparteilichen Gruppe, die sich der Unterstützung von Gleichheit, Demokratie und Freiheit von Extremismus verschrieben hat'', bekommt er Tipps von atheistischen Kontakten und anderen aus der lesbischen, homosexuellen, bisexuellen und transsexuellen Gemeinschaft in Bezug auf Gastredner. Sein Ziel, so sagt er, ist es Studenten, die diese Veranstaltungen besuchen, zu versichern, dass diese eine neutrale – und daher weniger extremistische – Botschaft erhalten.

Es ist kein leichter Job. Der Druck auf studentische Gesellschaften die hasserfüllten Präsentationen ihrer Gäste zu moderieren kann dazu führen, dass sie die Veranstaltung abseits des Campus durchführen. ''Es gibt eine Beziehung zwischen dem Campus Extremismus und örtlichen religiösen Institutionen, '' sagt Sutton. ''In viele Fällen werden die Studentenorganisationen ihre Veranstaltungen vom Campus entfernen wenn kontroverse Redner dabei sind.''. Anfang des Jahres weigerte sich die Londoner Metropolitan University eine Erlaubnis für einen radikalen zu geben – der glaubte, Homosexualität sollte ein Verbrechen werden das mit dem Tod bestraft wird – ihren Campus zu betreten.

Die Veranstaltung wurde dann in eine Moschee verlegt und seitdem sind alle derartigen Veranstaltungen an Moscheen abgehalten worden ''völlig an jeder Art von Aufsicht vorbei''. Es ist üblich, dass studentische Gemeinschaften ihre sozialen Netzwerke für die Öffentlichkeit schließen rund um diese Zeit, dies steigert die Isolation der Gruppe weiter.