Politisch korrekt – bis man selbst betroffen ist

kopp-verlag.de 23 November 2012
Von Udo Ulfkotte

Wir leben in einer politisch korrekten Gesellschaft. Wenn wir den Fernseher einschalten, dann sehen wir in der Werbung vor allem Asylanten und jene Menschen, die sich auf den Fluren der Sozialämter tummeln. Das sind unsere neuen Vorbilder als Leistungsträger. Schließlich sorgen sie für Arbeit bei einem Heer von Sozialarbeitern. Wir wollen immer mehr von solchen Migranten – nur nicht vor der eigenen Haustür.

Die Eduard-Grunow-Straße in Bremen ist Inbegriff für das linke Lebensgefühl von Bremen. Wer politisch links ist, der wohnt in der Umgebung dieser Straße. Wenn man in Bremen sagt, man wohne »im Viertel«, dann weiß jeder, dass man links und politisch korrekt ist und in der Umgebung

der Eduard-Grunow-Straße wohnt. Fremde kennen das Bremer Viertel wohl eher als »Ostertor«. Es liegt mitten in der Innenstadt. Und es wird gerade ziemlich berühmt – weil die politisch korrekten Linken dort auf einen Schlag ihre politische Korrektheit vergessen haben und ausländerfeindlich geworden sind. In der Eduard-Grunow-Straße soll nämlich ein Asylantenheim eröffnet werden. Die linken Bremer sind empört. (weiterlesen...)