Afghane: "Oh Frau mit knackigem Hintern, darf ich mal anfassen?”

unzensuriert.at 23 November 2012

Der Po sei kein Geschlechtsorgan. Deshalb stellte die Staatsanwaltschaft in Graz ein Verfahren wegen sexueller Belästigung gegen einen Afghanen ein, der einer 43-jährigen Frau ans Gesäß fasste. Der 37-jährige A.Y. hat laut Medienberichten die Radfahrerin mit seinem Drahtesel unsanft zum Anhalten gezwungen und gefragt: "Oh Frau mit knackigem Hintern, darf ich mal anfassen?". "Sicher nicht", entgegnete die Bankangestellte.

Der Mann nimmt das nicht ernst und macht es trotzdem. Er fängt damit nicht nur eine Ohrfeige ein, sondern auch eine Anzeige wegen sexueller Belästigung. Einige Wochen später bekommt die Dame einen Brief von der Bezirksstaatsanwaltschaft, in dem steht, dass das Verfahren gegen A.Y. "mangels Vorliegens des objektiven Tatbestandes" eingestellt wurde. Die überraschende Argumentation: Schließlich habe keine geschlechtliche Handlung stattgefunden. Konkret steht im Schreiben der Staatsanwaltschaft:

Eine geschlechtliche Handlung an einer Person nimmt vor, wer diese (sei es über die Kleidung) intensiv im Bereich des Geschlechtsorgans oder der (weiblichen) Brust (vom Opfer sinnfällig als Eingriff in die sexuelle Integrität empfunden und vom Ausprägungsstadium unabhängig) berührt oder wer sein Geschlechtsteil derart mit dem Körper des Opfers kontaktiert. Der immer wieder kolportierte seitliche Griff an die Gesäßbacke einer Person fällt jedenfalls nicht darunter.
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