Mehr, mehr, immer mehr!

blu-NEWS 23 November 2012

Frank-Furter Schnauze: Über grüne Lügen und linke Verfehlungen in der Integrationspolitik

Nur von Multi-Kulti kann eine Gesellschaft nicht leben – Deutschland braucht seine Leitkultur!

Bei einer Veranstaltung in Frankfurt warb Grünen-Chef Cem Özdemir für ein liberales Staatsbürgerschaftsrecht. Je mehr Deutschland zulasse, umso besser gelinge die Integration der Migranten, zitiert ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

Damit ist wohl zuvorderst die Integration in die grüne Stammwählerschaft gemeint. Über grüne Lügen und linke Verfehlungen in der Integrationspolitik: Mehr, mehr, immer mehr!

Es ist eine der Lieblingslügen der Grünen: Die doppelte oder gar mehrfache Staatsbürgerschaft löst alle Integrationsprobleme. Sogar jene, die es laut Grünen gar nicht geben darf. Simsalabim! Ein Wunder!

Dass dem nicht so ist, lässt sich – wie so vieles in der Integrationsdebatte – erstaunlich leicht enttarnen: In Frankreich gilt schon seit langem das Bodenrecht, wer auf französischem Boden geboren wird, ist automatisch französischer Staatsbürger. Die Probleme dort hat das nicht gelöst. Im Gegenteil, gegen die Zustände in französischen Banlieus wirken soziale Brennpunkte hierzulande wie Horte ewigen Friedens und unendlicher Glückseligkeit. Wo in Bächen Milch und Honig fließen und der Gangster-Rapper der Burka-Frau Gute-Nacht-Küsschen gibt.

Weil es die offensichtliche Wahrheit ist

Doch darum, die Integrationsprobleme zu lösen, geht es Özdemir und seiner Partei nicht. Wenn der Grünen-Chef von Integration spricht, dann ist damit nicht das gemeint, was Integration ursprünglich bedeutete, also die Integration von Migranten in die aufnehmende Gesellschaft. Wirklich integrieren sollen sich Einwanderer nach Gusto der Grünen wohl lediglich in die grüne Stammwählerschaft. Abseits dessen gilt es längst, ein neues Deutschland zu schaffen, dass so wenig deutsch wie möglich ist. Einzig dieses Anliegen verfolgen Özdemir und Konsorten mit Forderungen wie der Liberalisierung des Staatsbürgerschaftsrechts. Auch wenn sie es in blumig klingende Worte hüllen, ihre Taten offenbaren ihre wahren Ziele.

Integrationsprobleme dürften nicht mehr auf die Ethnie oder die Religion bezogen werden, man müsse nach sozialen Gründen suchen, erklärte Özdemir in Frankfurt. Mit der Ethnie haben Integrationsprobleme weiß Gott nichts zu tun, mit der Religion schon eher. Tatsächlich sind sie kulturell bedingt (und da spielt gerade bei Menschen aus dem islamischen Kulturkreis die Religion erheblich mit hinein). Mitnichten haben Integrationsprobleme soziale Gründe; vielmehr sind soziale Probleme die Folge von gescheiterter Integration. Auch diese Lüge der Grünen lässt sich leicht enttarnen, es genügt ein Blick in die deutsche Geschichte: Lange vor den ersten Türken kamen griechische, spanische und italienische Gastarbeiter, die ebenfalls keine Ärzte und Anwälte waren, die mit denselben sozialen Problemen zu kämpfen hatten, wie nach ihnen Türken, Araber und später verschiedene Osteuropäer. Massive Integrationsprobleme jedoch gab und gibt es – hierzulande wie andernorts im Westen – nur mit Angehörigen eines Kulturkreises, nämlich des islamischen. Die Grünen würden das Hetze nennen, weil sie sich anders nicht zu helfen wissen. Weil es kein Argument dagegen gibt. Weil es die offensichtliche Wahrheit ist.

Der extreme Multikulturalismus dieser Tage

Diese Wahrheit ist aus grüner – beziehungsweise: im weitesten Sinne linker – Sicht fatal. Denn sie führt zwangsläufig zu dem Schluss, dass Multikulturalismus, das oberste gesellschaftliche Ideal dieser Kreise, nicht funktionieren kann, zumindest nich auf die angestrebte grenzenlose Weise. Genau das aber bedeutet grüne und linke Integrationspolitik: Es ist ein radikaler, weil grenzensloser Multikulturalismus, der jegliche deutsche Leitkultur verneint, der auf der naiven Annahme beruht, alle Kulturen der Welt könnten gleichsam nebeneinander in einer Gesellschaft existieren. Was dieser Ansatz verkennt, ist, dass Kulturen nicht nur Brauchtum, Gastronomie, Mode und Folklore sind, sondern zuvorderst und in ihrem Kern Gesellschaftsordnungen. Wie soll eine Gesellschaft parallel gleich mehrfach geordnet sein? Das funktioniert bis zu einem gewissen Grad, quasi an der Oberfläche, im Feuilleton etwa. Aber nicht im Kern, dort, wo aus Kultur Recht und Ordnung wird. Grenzenloser Multikulturalismus muss zwangsläufig zu multiplen Rechts- und Gesellschaftsordnungen in ein und demselben Land führen. Das Entstehen von Parallelgesellschaften, in denen fremde Kulturen nach eigenem Recht und in eigener Ordnung leben, ist dementsprechend kein Zufall, sondern logische Folge eines aus den Fugen geratenen Multikulturalismus.

Im Umkehrschluss bedeutet das: Eine Gesellschaft braucht etwas Einendes, einen kulturellen Anker, der nicht verhandelbar ist. Etwas, das sie zusammen hält. Der extreme Multikulturalismus dieser Tage taugt dazu nicht. Mehr noch, er wirkt destruktiv auf die Gesellschaft, da er alles Einende zu zerstören sucht. Er befördert Integrationsprobleme, anstatt sie zu bekämpfen. Er befördert Abschottung, anstatt zu vereinen. Damit ist niemandem geholfen, weder Einheimischen, noch Eingewanderten. Außer freilich jenen Kräften, die im Niedergang der Gesellschaft ihre Chance wittern. Sprich: Den Extremisten jedweder Couleur.

Mehr Geld für ihresgleichen

So falsch die Behauptung, Integrationsprobleme seien sozial begründet, offenkundig ist, so populär ist so doch zugleich. Und das nicht nur, weil sie dazu taugt, vom wahren Kern der Probleme, von den kulturellen Konflikten innerhalb der multikulturellen Gesellschaft, abzulenken. Sondern auch, weil damit stets der Ruf nach Mitteln verbunden ist. Denn soziale Probleme bedeuten freilich, dass die Gesellschaft, und nicht das Individuum, in der Pflicht ist. Soziale Probleme, das ist nur ein neuzeitliches Synonym, dessen wahre Bedeutung lautet: "Mehr Geld". Und zwar – aus grüner und linker Sicht – mehr Geld für ihresgleichen. Für Sozialverbände und Integrationsindustrie. Die werden’s richten. Simsalabim!

Mehr, mehr, immer mehr, soll Deutschland tun, soll Deutschland zahlen, um sich in letzter Konsequenz selbst zu schaden. Sich und seinen Einwanderern. Das ist das fatale an grüner und linker Integrationspolitik. Getrieben vom Geist der 68er-Generation, ihrem innigen Hass auf alles deutsche, vertreten sie eine zerstörerische Politik, die letztlich für alle hier lebenden Menschen schadhaft ist. Denn gekommen sind die allermeisten doch, um ihren Lebensstandard zu verbessern. Genau das aber funktioniert nicht so, wie Özdemir und andere seines Fachs sirenenhaft verkünden. Das Simsalabim der Grünen ist ein billiger Jahrmarkt-Trick, von dem sich zu viele Menschen schon viel zu oft und viel zu lange haben täuschen lassen.

Wie Integration funktioniert, führen Millionen integrierte Einwanderer und deren Nachfahren vor. Jene nämlich, deren Vorstellung von Integration das genaue Gegenteil von dem ist, was Özdemir vorgibt. Jene, die nicht die Gesellschaft, sondern zu aller erst sich selbst in die Pflicht genommen haben. Jene, die verstanden haben, dass ihr eigener Fortschritt vor allem das Ergebnis ihrer eigenen Leistung sein muss. So, wie es auch für jeden Einheimischen gelten muss. Denn nur so, mit einer Leitkultur, zu deren wesentlichen Säulen das Leistungsprinzip zählt, ist eine Gesellschaft im 21. Jahrhundert überlebensfähig. Das gilt auch und ganz besonders dann, wenn sie Menschen aus zahlreichen Kulturen vereinen soll.

Das Spielchen spielen wir jetzt seit Jahren

Mehr, mehr, immer mehr – das Spielchen spielen wir jetzt seit Jahren. Gebracht hat es nichts. Im Gegenteil: Die Integrationsprobleme nehmen stetig zu, das realitätsfremde Gebaren der Politik nutzt einzig den wuchernden Extremismen an den Rändern der Gesellschaft. Und manch Einwanderer, der wahrlich gekommen ist, um dieses Land zu bereichern, weiß schon gar nicht mehr, in was er sich überhaupt noch integrieren soll. Man kann es ihnen nicht einmal verdenken, so lange die Integrationsdebatte von Grünen und Linken dominiert wird, denen es zuvorderst um das eigene Wohl, nicht aber um das Wohl der Gesellschaft geht.

Jenseits der heuchlerischen Lyrik des Multikulturalismus, seiner Phrasen von Buntheit und Vielfalt, ist das Deutschland des Cem Özdemir, das Deutschland der grünen und linken Multikulti-Extremisten, ein Hort ohne Identität, ein Hort der Gleichgültigkeit, ein Hort ohne Zusammenhalt, zudem ein Hort des stetigen Wohlstandverlusts zugunsten eines immer mächtigeren Staates. In so was, mit Verlaub, integriert man sich nicht gerne.

Es sei denn freilich, man ist darauf angewiesen. Und in die sozialen Sicherungssysteme dieser ach so asozialen Nation integriert es sich bekanntlich besonders reibungslos. Nicht zufällig, sondern folgerichtig: Denn diese Form der Integration führt immer noch am aller schnellsten in die Fänge linker Parteien. Ein Schelm, der dabei Böses denkt. (weiterlesen...)