GB: 'Gesundheitspass' um weibliche Genitalverstümmelung zu reduzieren

Großbritannien hat am Montag eine Initiative mit dem Namen ''Gesundheitspass' ins Leben gerufen, um die Anzahl der Mädchen, die Opfer der grauenhaften Genitalverstümmelung werden, während sie ihre Familien in Übersee besuchen, zu verringern.

Von heute an werden Eltern und Mädchen aus Gesellschaften, die die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) betreiben, eine Erklärung der Regierung in ihrem Pass habe, in dem steht, dass britische Bürger bis zu 14 Jahren Haft erwartet, wenn sie eine FGM im Ausland durchführen lassen-

Die Regierung sagt, dass für bis zu 24.000 Mädchen in Großbritannien die Gefahr einer FGM besteht, die sie eine ''grausame und brutale Praxis'' nenne. Sie glaubt, dass viele Mädchen, die nach Übersee gebracht werden, dieser Prozedur unterworfen werden – oftmals während der langen Sommerferien.