BEL: Djihad gegen den Weihnachtsbaum – Willkommen Weihnachtswürfel

Mehr als 25.000 Menschen in Brüssel haben eine Petition unterzeichnet, die eine Entscheidung zum Entfernen des traditionellen Weihnachtsbaums auf dem zentralen Marktplatz in Brüssel widerrufen will, der durch ein politisch korrektes Gerüst abstrakter minimalistischer Kunst ersetzt wurde.

Kritiker beschuldigen den sozialistischen Bürgermeister Freddy Thielemans Weihnachten den Krieg erklärt zu haben, indem er das ''multikuturelle'' Gerüst aus Licht installieren ließ, um die wachsende muslimische Bevölkerung zu beschwichtigen. In der Vergangenheit wurde immer ein 20 Meter hoher Tannenbaum aus den Wäldern der Ardennen aufgestellt, der den zentralen Platz der Stadt, den Grand Place geschmückt hatte.

Jedoch dieses Jahr wurde er ersetzt durch ein 25 Meter hohes New-Age-artiges Gerüst aus Lichtkästen. Darüber hinaus lautet die Bezeichnung für den traditionellen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von Brüssel nicht mehr ''Weihnachtsmarkt''. Stattdessen wurden er umbenannt in ''Weihnachtsfreuden 2012''.

Der Stadtrat, in dem mehr als die Hälfte aller elf Abgeordneten der Stadt entweder muslimisch oder sozialistisch oder beides sind, sagte, das Gerüst sei Teil des Themas ''Licht'' dieses Jahres. Das Ratsmitglied Philippe Close, ein Sozialist sagte, das Ziel sei den ''Avantgardecharakter'' von Brüssel herauszustellen, indem die Moderne und die Tradition vermischt werden, um etwas Neues und anderes zu schaffen. Er fügte hinzu: ''Der Weihnachtsbaum ist kein religiöses Symbol und tatsächlich haben viele Muslime einen Weihnachtsbaum in ihrer Wohnung.''

Aber die Kritiker sagen, dass dieser Nicht-Baum, der am 30. November eingeweiht wurde und bis zum 6. Januar stehen bleiben wird, installiert wurde, um Muslime nicht zu beleidigen. Auch weisen sie auf eine Fatwa hin [eine rechtlich bindende Vorschrift im Islam] die ausführt, dass es den Muslimen verboten ist irgendetwas mit dem Weihnachtsbaum zu tun zu haben.

Die Fatwa sagt: ''Es ist nicht erlaubt die kuffar [eine höchst herabwürdigende arabische Bezeichnung, für nicht-Muslime] zu imitieren, keine ihrer Handlungen zur Anbetung, Rituale oder Symbole, weil der Prophet [Mohammed] gesagt hat: 'Wer auch immer ein Volk imitiert ist Teil von ihnen.'''
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