FR: Zum Judentum konvertierte Lehrerin gefeuert, weil sie sich über Mobbing durch muslimische Kinder beschwert hatte

Am Tag vor Yom Kippur, einem jüdischen religiösen Fest, war die Lehrerin Opfer des Sarkasmusses ihrer Schüler geworden, als sie um einen freien Tag am 26. September gebeten hatte.

''Wir wollen keine Juden als Lehrer in unserer Klasse,'' sollen die Schüler gesagt haben.

Später, am 3. Oktober, auf einer angeblich pro-palästinensischen Demonstration vor der Schule, haben drei Leute sich Zutritt zu ihrem Klassenraum verschafft und die Stunde unterbrochen – sie wurden mit Hilfe anderer Lehrer und des Direktors entfernt.

Einige Tage später ein weiterer Zusammenstoß in der Klasse während einer Stunde über die Geburt des israelischen Staates: Die Schüler sollen leidenschaftlich gerufen haben ''jüdischer Imperialismus'' und sich geweigert haben zuzugeben, dass Israel ein Recht habe zu existieren, ein Land, von dem sie behaupteten, dass es ein ''Land Dieb'' wäre.

Angesichts eines Berichts durch die Lehrerin entschied der Großrabbi einen Brief an die Akademie in Lyon zu schreiben. In einem Brief vom 19. Oktober behauptete der neue Direktor, er verfolge die Angelegenheit ''sehr genau''. Seitdem keine weiteren Neuigkeiten. In Sorge um die Lehrerin entschied sich Richard Wertenschlag dazu, eine Kopie des Briefs im Bulletin von Tilsitt zu veröffentlichen, einer Publikation, die an Mitglieder der Synagoge verteilt wird.

Am 28. November kündigte der Direktor den Vertrag der Lehrerin. Seitdem hat sie auch keine weitere Anstellung an einer anderen Schule erhalten.