GB: Abu Qatadas Familie will aus ''rassistischem'' Land fliehen

Die Familienmitglieder des radikalen islamischen Klerikers Abu Qatada wollen aus Großbritannien fliehen, wegen der täglichen ''rassistischen'' Proteste vor ihrem Haus in Nordlondon.

Der muslimische Kleriker, der einst als rechte Hand Osama bin Ladens in Europa galt, wurde im November aus dem Gefängnis entlassen, nachdem die Richter seine Ausweisung nach Jordanien, wo ihm eine Prozess wegen Terrors bevor steht, verhindert hatten.

Seitdem haben Gruppen, die gegen Qatadas Freilassung sind, jeden Tag von 4 Uhr nachmittags bis 11 Uhr abends Proteste vor seinem Haus abgehalten.

In einem Brief auf der Webseite der islamischen Menschenrechtskommission, beklagt Qatadas ältester Sohn den ''Druck 'rassistischer Gruppen in Großbritannien […] sie schrieen uns an und sie verfluchten uns und den Islam,'' so dass die Familie sich bedroht und wie in einer Falle gefangen fühlte.