BEL: Kündigung einer Frau durch Hema, die ein Kopftuch trägt, war nicht rechtens

Das belgische Tochterunternehmen der Supermarktkette Hema hat falsch gehandelt, als sie einer Frau kündigten, die ein Kopftuch trug, so lautete das Urteil des belgischen Arbeitsgerichts am Mittwoch.

Die Frau arbeitete zwei Monate lang für das Geschäft in Genk und trug dabei ein Kopftuch, wurde dann aber gekündigt, nachdem sich Kunden darüber beschwert hatten und sie sich weigerte das Tuch zu entfernen.

Das Gericht entschied, dass Hema der 21-jährigen Frau das Gehalt für 6 Monate als Entschädigung zahlen muss.

Seitdem hat das Unternehmen formale Kleidungsvorschriften für seine belgischen Geschäfte erlassen, sagte die Nachrichtenagentur ANP.