Die Islamisierung Frankreichs im Jahr 2012

EuropeNews • News-Ticker • 3 Januar 2013
Von Soeren Kern

Muslimische Migranten und ihre Unterstützer benutzen eine Kombination aus Gerichtsverfahren, verbaler und physischer Verfolgung – und sogar Mord – um die Debatte um den Aufstieg des Islams zum verstummen zu bringen.

Meinungsumfragen zeigen, dass die Wähler in Frankreich – Heimat von geschätzt 6,5 Millionen Muslimen, der größten muslimischen Bevölkerung in der Europäischen Union – den Islam und die Frage der muslimischen Einwanderung im Jahr 2012 zu einem der wichtigsten Themen öffentlicher Besorgnis geworden ist. Die Franzosen, so scheint es, sind in steigendem Maße besorgt über das Entstehen einer muslimischen Parallelgesellschaft dort.

Aber die Bemühungen der Regierung in diesem Jahr, die Islamisierung Frankreichs zurückzudrängen, sind zu einem Stillstand gekommen und man könnte sie als ''einen Schritt vorwärts und zwei zurück'' beschreiben.

Eine chronologische Betrachtung einiger wichtiger Geschichten zum Aufstieg des Islams in Frankreich im Verlauf des Jahres 2012 umfasst unter anderem:

Muslimische Einwanderer haben es seit Beginn des Monats Januar schwerer die französische Staatsbürgerschaft zu erhalten.

Die neuen Regeln für die Staatsbürgerschaft, die seit dem 1. Januar 2012 in Kraft sind, fordern nun von dem Bewerber eine Prüfung über die französische Kultur und Geschichte abzulegen und ebenso zu beweisen, dass die Französischkenntnisse ähnlich sind wie die eines 15-jährigen Muttersprachlers.

Darüber hinaus wird von Kandidaten, die die französische Staatsbürgerschaft erhalten wollen gefordert, dass sie ein Loyalitätsbekenntnis ablegen zu den ''französischen Werten''.

Muslimische Bewerber stellen die Mehrheit der 100.000 Menschen, die jedes Jahr zu französischen Bürgern werden und die neuen Regeln zur Staatsbürgerschaft erfordern größere Anstrengungen, um die muslimische Integration in die französische Gesellschaft zu ermöglichen.