Muslimische Feministinnen besuchen Kopenhagen

''Es gibt absolut nichts im Koran das Zwangsehen unterstützt oder rechtfertigt,'' sagt Tehmina Kazi, die einen akademischen Grad der Londoner School of Economics hat und Direktorin von Muslime für eine säkulare Demokratie ist.

Dies war für viele Dänen, die sich gegenwärtig darauf konzentrieren die Abschaffung von Zwangsehen innerhalb der dänischen, muslimischen Gesellschaft durchzusetzen, eine Neuigkeit.

Als das Thema im Internet angekündigt wurde, als offene Einladung an ein öffentliches Publikum, kamen mehr als 250 Menschen, um die Podiumsdiskussion über ''Es gibt viele Wege ein Muslim zu sein'' anzuhören.

Mit finanzieller Unterstützung von KVINFO, dem dänischen Zentrum für Geschlechtergleichheit und Ethnie, fand die Veranstaltung in der spektakulären Bücherei in Kopenhagen statt, die auch als der 'Schwarze Diamant' bezeichnet wird.

Das Publikum hörte zu, diskutierte, lernte und ging mit neuen Informationen nach Hause, über eine fortschrittliche Bewegung, die langsam aber stetig in GB, den USA, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden wächst, eine westliche Form des Islams für das 21. Jahrhundert.