Die Islamisierung der spanischen Rechtsprechung

EuropeNews • News-Ticker • 21 Februar 2013

In dem Maße, in dem die europäischen Gesetzgeber willens sind, islamische Rechtsgrundsätze in europäische, säkulare Rechtsverordnungen zu implantieren, könnte das islamische Schariarecht leicht zu einer andauernden Realität werden, sowohl in Spanien als auch auf dem gesamten Kontinent

Spanien hat den Forderungen der islamistischen Regierung in Marokko nachgegeben, indem man zugestimmt hat, dass Kinder, die von spanischen Familien adoptiert wurden, kulturell und religiös muslimisch bleiben müssen.

Diese Vereinbarung verpflichtet die spanische Regierung dazu einen ''Kontrollmechanismus'' aufzubauen, der die marokkanische Religionsbehörde in die Lage versetzt, Kinder unter 18 Jahren zu beobachten, um sicherzustellen, dass sie nicht zum Christentum konvertiert sind.

Diese Voraussetzung, die ins spanische Recht aufgenommen wird, stellt einen Eingriff ohnegleichen des islamischen Schariarechts in die spanische Rechtsprechung dar. Dieser Schritt ist auch ein Frontalangriff auf die Religions- und Glaubensfreiheit, die durch Artikel 16 der spanischen Verfassung geschützt wird.

Der spanische Justizminister Alberto Ruiz-Gallardón sagte am 17. Februar, dass er den Forderungen seines marokkanischen Amtskollegen, des Islamisten Mustafa Ramid, zugestimmt habe, so dass Familien, denen ein marokkanisches Waisenkind zugesprochen wurde, nun ihre Kinder nach Spanien bringen können.