Antwerpen nimmt 267 Euro Anmeldegebühr von Ausländern, die dort leben wollen

Nach einem kommunalem Gesetz, das diese Woche verabschiedet wurde, und am 1. Mai in Kraft tritt, sollen Bürger aus anderen Ländern – sowohl aus EU Ländern als auch aus Nicht-EU Ländern – zukünftig 267 Euro bezahlen, wenn sie sich in der Gemeinde registrieren, anstatt einer Gebühr von 17€ für Belgier.

Bart De Wever, Antwerpens Bürgermeister, dessen Partei, die Neue Flämische Allianz, eine Teilung Belgiens in zwei Staaten befürwortet, rechtfertigte die Maßnahme wegen der höheren Kosten, die entstehen, wenn sich Ausländer anmelden.

Andere Unterstützer sagen jedoch, dies geschehe nur um die Migranten aus Afrika aus Antwerpen herauszuhalten.

''Es geht nicht darum Briten fernzuhalten,'' sagte Filip Dewinter von der flämischen nationalistischen Partei Vlaams Belang gegenüber dem Daily Telegraph. ''Es geht um all die nicht-europäischen Ausländer, die hier her kommen und über keinerlei Einkommen verfügen. Politische Flüchtlinge, Migranten aus Nordafrika ohne Geld – das sind die Sorte Menschen, die wir hier nicht wollen. Das sind die Menschen, die es sich nicht leisten können eine Gebühr in Höhe von 267 Euro zu zahlen für jeden, den sie mitbringen – ihre Kinder, ihre Eltern.''