Oman

Christenverfolgungen in aller Welt: Ein rein islamisches Phänomen?

Wiener Zeitung 15 Januar 2010
Von Stefan Beig

Christenverfolgung in islamischen Ländern wird heute in Europa und den USA viel genauer beobachtet als noch vor zehn Jahren. Dies hat freilich nicht nur mit der jeweiligen Problemlage zu tun.

Seit dem 11. September 2001 werden Toleranz und Demokratiefähigkeit des Islam zunehmend in Frage gestellt. Darüber hinaus nahm die Zahl der Muslime in westlichen Ländern stark zu. Die damit einhergehenden, lauter werdenden islamischen Forderungen nach ungehinderter Ausübung der eigenen Religion – von Moscheenbau bis zu Frauen mit Kopftuch im öffentlichen Dienst – wurden zum Bumerang: "Wie sieht es nun bei euch mit der Religionsfreiheit aus?", fragen immer mehr Menschen.

 

Finanzkrise erwischt jetzt auch Araber

schweizmagazin.ch 10 Oktober 2008

Sankt Gallen/Kairo. Die Märkte aller arabischen Länder sind ernsthaft von der Weltfinanzkrise betroffen, was sich sehr negativ auf die wirtschaftliche, aber auch den politischen und sozialen Bereich auswirken kann. Das sagte der libanesische Experte Rami Huri am Donnerstag nach Angaben von arabischen Medien.

 

Auf der Arabischen Halbinsel gibt es für Christen nur "Kultfreiheit"

Kathweb 28 August 2008

Auch das ist in Saudiarabien nicht gegeben - Apostolischer Vikar für Arabien legt beim "Meeting für die Freundschaft zwischen den Völkern" differenzierte Analyse der religiösen Situation auf der Halbinsel vor

Rom-Abu Dhabi. In den meisten Ländern der arabischen Halbinsel - mit Ausnahme von Saudiarabien - herrscht "bedingte Religionsfreiheit": Dies betonte der Apostolische Vikar für Arabien, Bischof Paul Hinder, beim "Meeting für die Freundschaft zwischen den Völkern" in Rimini. In Kirchen und Pfarrbereichen gebe es "Kultfreiheit", betonte Hinder im Hinblick auf die Situation in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Kuwait und anderen Golf-Staaten.

 

Türkische Soaps: Das Normale als Sensation

Telepolis 16 August 2008
Von Mona Sarkis

Türkische Soaps begeistern arabische Zuschauer – und lassen Fundamentalisten vorerst in die Röhre schauen

Glückliche Eltern im saudischen Riad oder im palästinensischen Hebron haben derzeit wenig Probleme bei der Namenswahl für ihre Kleinen: Mädchen heißen "Nour", Jungen "Muhannad". Doch nicht allein diese Frage scheint im Sommer 2008 im Nahen Osten schnell geklärt, sondern auch die des Urlaubsziels: die Türkei.

 

Fehlender Wohlstand in der islamischen Welt

Heplev 15 August 2008

In diesem Artikel sagt George Walden, dass Kenneth Pollack dies behauptet: „Fehlender Wohlstand, nicht der Islam, dürfte die geringe Rate an Demokratien in den vorwiegend muslimischen Staaten erklären.“

Wie wahr.

Saudi-Arabien, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai, Abu Dhabi, Sharja et.al), Qatar, Libyen und die anderen sechs muslimischen Staaten oder Staaten, wo Muslime die Führung haben, die Mitglied der OPEC sind und damit die Nutznießer, haben allein seit 1973 mehr als zehn Billionen Dollar Gewinn durch Öl gemacht und keiner von ihnen ist eine Demokratie – und jetzt wissen wir alle, warum. Es ist ihr „fehlender Wohlstand“.

 

Religion & Rendite »Zinsverbot, welches Zinsverbot?«

Financial Times Deutschland 12 August 2008
Von Heiko Metzger und Christine Mai

Frauen dürfen kein Konto eröffnen, Zinsen sind tabu - die Moralgesetze des Korans wirken bis in den Finanzmarkt hinein. Auch der Westen kann & will sich dem nicht entziehen. Arabische Staatsfonds schon

Finanzingenieure schwitzen für das gute Gewissen muslimischer Sparer. Denn der Koran verbietet Riba - den Zuwachs des Geldes. Also Zinsen. Um Gläubigen den Kapitalmarkt zu öffnen, kreieren Banken und Anleiheemittenten raffinierte Finanzprodukte. In den vergangenen Jahren ist so eine neue, boomende Finanzsparte entstanden - Islamic Finance.

 

Immer mehr Scheidungen per SMS: Musliminnen sind empört

Die Presse 30 Juli 2008

Ein "Verstoßen" der Ehefrau per SMS gilt in einigen muslimischen Staaten bereits als Scheidung - und hat inzwischen extrem zugenommen. Frauenrechtlerinnen wollen nun in den Golfstaaten gegen dieses "unmenschliche Verhalten" vorgehen.

 

Amnesty International: In mindestens achtzig Staaten wird gefoltert

Berner Zeitung 28 Mai 2008

Amnesty International prangert in ihrem Jahresbericht Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Straflosigkeit in vielen Ländern an.

Nach Angaben von Amnesty International werden auch 60 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte noch immer in mindestens 81 Ländern Menschen gefoltert oder misshandelt. In mindestens 54 Ländern gebe es keine fairen Prozesse, in mindestens 77 Staaten Verletzungen der Presse- und Meinungsfreiheit.

 

• Arabische Länder & Menschenrechtsverletzungen - Amnesty International Jahresberichte 2007 -

Amnesty International
Berichtszeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2006

Türkei: Folterungen, Gewalt gegen Frauen, unfaire Gerichtsverfahren & schwerste Menschenrechtsverletzungen

Saudi-Arabien: Zensur, Hinrichtungen, Peitschenhiebe, Gewalt gegen Frauen, Folter & Misshandlungen von Arbeitsmigranten

Vereinigte Arabische Emirate: Todesstrafe, Repressalien - Peitschenhiebe & Prügelstrafen

Königreich Bahrain: Zensur, Hinrichtungen, Misshandlungen von Häftlingen

Republik Indonesien: Zensur, Sharia-Patrouillen, Hinrichtungen, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen, Folter & Misshandlungen

Malaysia: Polizeigewalt, Prügelstrafen, Hinrichtungen, Zensur, Misshandlung von Arbeitsmigranten & Haft ohne Gerichtsverfahren

Königreich Marokko: Misshandlungen, Zensur, Diskriminierung von Frauen & Saharauis

Republik Sudan: Bürgerkrieg, Folter, Zensur, Vergewaltigungen, Zwangsräumungen, Todesurteile & unfaire Gerichtsverfahren

Republik Somalia: Hinrichtungen, Menschenhändler, Genitalverstümmlung, Zensur & Scharia-Gerichte

Islamische Republik Mauretanien: Politische Gefangene, Zwangsarbeit & Sklaverei

Katar: Gewalt gegen Frauen, Politische Gefangene, Folter & Misshandlungen

Brunei: Prügelstrafen, religiöse Umerziehung & UN-Frauenrechtskonvention nicht unterzeichnet

Republik Jemen: Hinrichtungen, Zensur, politische Gefangene & Haft ohne Gerichtsverfahren

Kuwait: Zensur & Misshandlung von Arbeitsmigranten

Arabische Republik Syrien: Diskriminierung, willkürliche Inhaftierungen, Zensur & Ehrenmorde

Republik Tunesien: Folter, Misshandlungen & politische Gefangene

Arabische Republik Ägypten: Polizeifolter, Hinrichtungen, Zensur & fehlende Unabhängigkeit der Justiz

Myanmar: Folterungen, Zensur, Zwangsarbeit, unfaire Gerichtsverfahren & erbärmliche Haftbedingungen


Muhammad und seine Frauen – ein bedingtes Vorbild für Muslime

Andalusischer Mythos, eurabische Realität - Geschichtsklitterung & Gegenwartsleugnung

Die Elend der Stammeskultur des Nahen Ostens

Islamische Länder führen Index für Christenverfolgung an

Sklaverei im Islam als fest verankerte Institution beibehalten

Ist das Verständnis der Menschenrechte im Islam mit dem UN-Menschenrechtsverständnis kompatibel?

Kairoer "Erklärung der Menschenrechte im Islam" - Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte

Islam - Politreligion und totalitäre Ideologie? Elf Aspekte einer neuen Gefahr für die Demokratie

Die sieben Säulen der politischen Islamkritik

Arabische Länder & Menschenrechtsverletzungen - Amnesty International Jahresberichte





 

Luxus-Duft: Der flüssige Schatz des Sultans von Oman

WELT ONLINE 04 Januar 2008
Von Sandra Winkler

Amouage ist das Chanel des Morgenlandes – und so etwas wie ein Staatsparfüm. Vor 25 Jahren entschied der Sultan von Oman nämlich, dass das Land einen ganz eigenen Duft brauche. Nun soll die Luxusmarke, die im Orient äußerst beliebt ist, auch das Abendland begeistern. (...)

 

Spezialanfertigung: Ein Teleskop für den Ramadan

Lausitzer Rundschau 23 November 2007

Mithilfe eines Spezialteleskops aus dem südthüringischen Sonneberg soll das Ministerium für religiöse Angelegenheiten des Sultanats Oman künftig im September pünktlichst bei Sichtbarwerden der ersten Mondsichel nach Neumond den muslimischen Fastenmonat Ramadan verkünden können. An der Erfindung, die den Mond auf einem Digitalbild auch tagsüber sichtbar macht, haben Ingenieure der Firma 4 Pi Systeme drei Jahre lang gearbeitet.

 

Korb für Omans weibliche Abgeordnete

Neue Zürcher Zeitung 30 Oktober 2007

Die einzigen zwei Frauen bei der Shura-Wahl ausgeschieden. Bei den Wahlen für die Shura-Versammlung in Oman hat sich der allgemeine konservative Trend in den Golfstaaten durchgesetzt, so dass die beiden einzigen bisherigen Frauen im Haus ausgeschlossen wurden.

 

Sultanat Oman: Menschenhandel, Diskriminierung von Arbeitsmigranten & Frauen

amnesty international Jahresbericht 2007
Berichtszeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2006

Im Berichtsjahr wurden wichtige Verbesserungen des Arbeitsrechts vorgenommen. Diese bezogen sich jedoch nicht auf Hausangestellte, bei denen es sich überwiegend um ausländische Migranten handelt. Sie waren weiterhin Ausbeutung und Übergriffen durch ihre Arbeitgeber ausgesetzt. Eine Frau, die möglicherweise als gewaltlose politische Gefangene inhaftiert gewesen war, erhielt nach Ablauf ihrer Strafe ihre Freiheit zurück. Mindestens ein Häftling blieb vom Vollzug der Todesstrafe bedroht.

 

Ölscheichs im Geldrausch

Zwischen Kuwait am nördlichen und dem Oman am südlichen Ende des Persischen Golfs können die Finanzminister der ölreichen arabischen Staaten ihr Glück kaum fassen. 82 US-Dollar erlösen sie derzeit für ein Barrel Öl. (...)

 
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