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Interviews
"Nicht Sarrazin, sondern die Diskussion spaltet das Land"
WELT ONLINE 2 September 2010
Von Andrea Seibel
Die beiden Schriftstellerinnen Necla Kelek und Monika Maron kennen und schätzen SPD-Politiker. Ein Gespräch darüber, warum Parteien und Meinungsführer so erregt sind
Die WELT: Frau Kelek, wie haben Sie Thilo Sarrazin kennengelernt? 
"Diskussion ist völlig obskur" Henryk M. Broder über die Thesen von Thilo Sarrazin und die öffentliche Debatte darüber
Märkische Allgemeine 2 September 2010
Von Ralf Schuler
Der Publizist Henryk M. Broder (64) hat sich vielfach mit der Integration von Muslimen beschäftigt. Mit ihm sprach Ralf Schuler.
MAZ: Herr Broder, eines Ihrer Bücher heißt "Hurra, wir kapitulieren" und beschäftigt sich ebenfalls mit Problemen im Umgang mit Muslimen. Fand die Kanzlerin das Buch "hilfreich"?
Henryk M. Broder: Sie hat mir auf einer Party mal zugezwinkert, das habe ich als Zustimmung gewertet. Dass sie sich zum Buch von Thilo Sarrazin äußert, finde ich einen Skandal. Es ist nicht die Aufgabe eines Kanzlers, literarische Empfehlungen zu geben oder Bücher als ,hilfreich’ oder ,nicht hilfreich’ zu klassifizieren. Da müssten man die meisten Bücher vermutlich ohnehin einstampfen. 
Interview mit Spiegel-Autor Broder: "Sarrazin spricht aus, was andere ahnen"
HNA.de 30 August 2010
Von Tibor Pézsa
Henryk M. Broder teilt die Kritik an muslimischen Einwanderern. Seit Tagen wird es heftig diskutiert: Montag erscheint das Deutschland-Buch des Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin (SPD). 
Verfassungsschutz: Immer mehr gewaltbereite Islamisten in Berlin
Berliner Morgenpost 30 August 2010
Von Christina Brüning
In Berlin gibt es eine schnell wachsende Szene gewaltbereiter Islamisten. Die Berliner Verfassungsschutz- Chefin, Claudia Schmid, spricht über den Islam, Islamisten, deren Werbemethoden und Thilo 
Im Gespräch: Thilo Sarrazin "Böswillige Interpretation"
FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung 30 August 2010
Die Fragen stellte Stefan Dietrich
Mit seinen Äußerungen zur Migrationsdebatte löst Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin heftige Kritik aus. In der F.A.Z. spricht er über umstrittene Aussagen seines Buchs, Provokation, Reaktion - und die Gründe, warum er nicht aus der SPD austreten will.
Herr Sarrazin, würden Sie Ihrem Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel bitte kurz erklären, warum Sie in der SPD sind? 
Integration/ Streitgespräch mit Thilo Sarrazin "Sind Muslime dümmer?"
ZEIT ONLINE 26 August 2010
Weil Migranten mehr Kinder bekommen, sinke in Deutschland die durchschnittliche Intelligenz, behauptet der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin.
Meint er das ernst?
Ein Streitgespräch ...
Thilo Sarrazin kommt allein, kein Assistent, kein Fahrer, nur ein schwarzer Rucksack. Darin hat er seine einzige Waffe, sein Werk. »Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen«, so heißt es, 464 Seiten umfasst es. Immer wieder in diesem Interview greift er zu dem roten Buch, als sei es ein Rettungsring. 
Irak-Hilfe: "Ganz pathetisch – Es geht um Freiheit"
WELT ONLINE 26 August 2010
Von Andrea Seibel
Thomas von der Osten-Sacken arbeitet unermüdlich für die Menschen in Irak. Andrea Seibel befragte den "Entwicklungszusammenarbeiter"
Die WELT: Sie wollen nicht gerne als Entwicklungshelfer bezeichnet werden, was aber sind Sie dann? 
Was erreicht wurde: Ex-Muslime in Österreich
hpd - Der Humanistische Pressedienst 26 August 2010
Die Fragen stellte Frank Navissi
Der Zentralrat der Ex-Muslime Österreich wurde beim Humanistischen Pressedienst schon einmal vorgestellt. Das war noch vor der offiziellen Gründung. Inzwischen ist fast ein Jahr vergangen und wir 
"Der Iran ermordet seine Bürger"
Cicero 16 August 2010
Das Gespräch führte Johannes von Dohnanyi
"Der Iran ermordet seine Bürger" Interview mit Caspian Makan Ihr gefilmter Tod auf einer Straße in Teheran machte Neda Agha-Soltan zur Ikone des Protests gegen das iranische Regime. 
Iran "Bei Steinigungen wird jeder zum Komplizen"
WELT ONLINE 11 August 2010
Von Daniel-Dylan Böhmer
Die Willkür des iranischen Regimes ist Berechnung, so Menschenrechtlerin Mina Ahadi. Hinrichtungen dienten als Machtdemonstration. Solidaritätsdemontration für die im Iran von der 
«Es herrschen Zustände wie in den fünfziger Jahren»
NZZ Blogs 9 August 2010
Interview von Matthias Daum
Pink-Cross-Geschäftsleiter Uwe Splittdorf fordert von konservativen Migranten mehr Akzeptanz. Herr Splittdorf, homosexuelle Migranten beschäftigen die Schweizer Schwulen- und 
Fischler: "Türkei wird nie EU-Mitglied"
Kurier 3 August 2010
Interview von Margaretha Kopeinig
Franz Fischler, der ehemalige österreichische EU-Kommissar mit Bestnoten und internationalem Renommee, gönnt sich derzeit eine kleine Erholung: Der KURIER erreichte ihn beim Wandern auf der 
• Symposium: Was die Welt am dringendsten sucht: Einen „moderaten Islam“
Frontpage Magazine 27 Juli 2010
Von Jamie Glazov
Übersetzung: EuropeNews/Redaktion Deutschland
In dieser Sonderausgabe des Frontpage-Symposiums haben wir vier angesehene Gäste eingeladen, um folgender Frage nachzugehen: Gibt es einen moderaten Islam? Unsere heutigen Gäste sind:
Tinmothy Furnish, ein ehemaliger Vernehmungsbeamter der US Army, der Abrabisch spricht. Er ist Berater und Autor und hat in islamischer Geschichte promoviert. Er arbeitet zurzeit an einem Buch über die muslimischen Pläne, das Kalifat wiederzuerrichten. Seine Webseite, die der islamischen Eschatologie gewidmet ist, heißt: www.mahdiwatch.org.
Tawfik Hamid, ein islamischer Denker und Reformer sowie der Autor des Buches „Inside Jihad: Understanding and Confronting Radical Islam“. Er ist ein ehemaliger extremistischer Islamist aus Ägypten, gemeinsam mit Dr. Ayman al-Zawahiri, der später stellvertretender Kommandant der al-Qaida wurde, war er Mitglied der Jemaah Islamiya, einer terroristischen islamischen Organisation. Zurzeit ist er leitender Wissenschaftler und Vorsitzender des Studiengangs für islamischen Radikalismus am Potomac Institute for Policy Studies. 
Ruprecht Polenz (CDU/CSU) und Elmar Brok (EVP-Fraktion) streiten über den Beitritt der Türkei zur Europäischen Union/Streitgespr
Pressrelations (Pressemitteilung) 27 Juli 2010
Interview im Wortlaut/ Das Interview führte Nicole Tepasse
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Ruprecht Polenz (CDU/CSU), warnt die EU davor, sich einseitig von den an die Türkei gemachten Zusagen hinsichtlich eines Beitritts zu verabschieden. Auch in seiner Partei laufe die Diskussion in diese Richtung. "Das halte ich für einen gravierenden strategischen und politischen Fehler. Das ist diskriminierend", sagte Polenz im Gespräch mit seinem Parteikollegen Elmar Brok in der Wochenzeitung "Das Parlament". Brok zeigte sich hingegen skeptisch. Zwar seien die Kriterien für eine Aufnahme für alle Kandidatenländer die gleichen. Er habe aber seine Zweifel, ob sie in der Praxis in der Türkei auch bei formaler Umsetzung voll angewandt werden. 
Muslime in Deutschland "Die Islamkonferenz kann Alltagsprobleme nicht lösen"
ZEIT ONLINE 21 Juli 2010
Lamya Kaddor hat für die liberale Mehrheit unter den deutschen Muslimen eine Vertretung gegründet. Ihre Hoffnung ist ein reformierter, europäischer Islam. Ein Interview. Lamya Kaddor, 
Grüner Bundesrat Dönmez: "Bin nicht islamophob"
DiePresse.com 15 Juli 2010
Von Georgia Meinhart
Rassismus bei den Grünen? Der Grüne Bundesrat Dönmez wehrt sich im "Presse"-Interview gegen den Vorwurf, er gebrauche "islamophobe Diskursstrategie". Seiner Kollegin Korun wirft er "absurdes" 
Milli Görüs und Hamas "Einfluss auf 60 000 Muslime"
taz 14 Juli 2010
Von SABINE AM ORDE
Hinter dem verbotenen Verein IHH, der an die Hamas spendete, stecken Milli- Görüs-Funktionäre. Islamismusexpertin Dantschke fordert dennoch einen Dialog, besonders auf der lokalen Ebene. 
• „Allianz STOP Scharia“ hat sich in Frankreich gegründet: Ein Interview
Big Peace 12 Juli 2010
Von Ned May
Übersetzung: LIZ/EuropeNews
Streitigkeiten, bei denen es um den Islam geht, werden in allen Ländern Europas zur Zeit immer häufiger in der Öffentlichkeit geführt. Der Erfolg von Geert Wilders bei den zurückliegenden holländischen Wahlen, das Minarettverbot in der Schweiz, der Aufstieg der EDL in Großbritannien, Bürgerbewegungen in verschiedenen Ländern um das Verbot der Burka, der Fall der Mega-Moscheen, wie z.B. diejenige in Marseilles – alle diese Dinge beleuchten den tiefen Graben zwischen dem Islam und der traditionellen europäischen Zivilisation.
Länder mit säkularen Verfassungen haben ein ganz besonderes Problem, wenn von offizieller Seite aus einer Islamisierung entgegengewirkt werden soll. Wie kann man den Islam aufhalten so lange der Staat vorschreibt, dass er sich nicht in religiöse Angelegenheiten einmischen darf? Insbesondere die Verfassungen von Frankreich und den Vereinigten Staaten verbieten jede staatliche Einmischung in die Religionsausübung. Wir Amerikaner haben die Einrichtungsklausel des ersten Verfassungszusatzes und Frankreich hat eine offizielle Politik des Laizismus – die totale Entfernung religiöser Angelegenheiten aus dem Bereich der Regierung.
Ein französischer Autor, der unter dem Pseudonym „Gandalf“ auf dem Blog Vérité, Valeurs et Démocratie schreibt, gründete kürzlich die Allianz STOP Scharia. Diese Bewegung steht dem islamischen Glauben gänzlich unbeteiligt gegenüber – solange es sich nur um den Glauben handelt, Muslime können glauben an was immer sie wollen. Stattdessen konzentrieren sie sich auf die Scharia, das islamische Recht.
Ich habe das folgende Interview mit Gandalf über die Strategie der Allianz STOP Scharia geführt. [Anm.d.Red.: Das englische Original besteht aus vier Teilen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4.] 
Die Entwicklung des Islams in Frankreich
Der Humanistische Pressedienst 8 Juli 2010
Originaltext: Le développement de l'islam en France
Übersetzung: R. Mondelaers
FRANKREICH - Die arabische rationalistische Liga ("alawan.org") führte ein Interview mit Jocelyn Bézecourt (von atheisme.org) über die Entwicklung sowie die Situation des Islams in Frankreich und die Rolle der französischen Politik. Hier die Übersetzung: 
"Es gilt als normal, dass türkische Juden Angst haben”
haGalil onLine 2 Juli 2010
I nterview von Ivo Bozic
Der türkisch-jüdische Historiker Rifat N. Bali forscht und publiziert seit 1996 über nicht-muslimische Minderheiten in der Türkei, über Antisemitismus, Verschwörungstheorien und die sozialen und 




