Jordanien

"Das ist der Traum eines Selbstmordattentäters"

Spiegel Online 2 März 2010
Von Yassin Musharbash

"Das ist keine Uhr, das ist mein Zünder": Das Terrornetzwerk al-Qaida feiert den CIA-Attentäter Abu Dajana in immer neuen Publikationen. Jetzt ist ein Video-Interview mit dem Jordanier

 

EuroMed kommt. 14 Tage Zeit um dagegen zu protestieren!

Von Henrik R Clausen 14 - 28 Januar 2010

Die Europäische-Mittelmeer-Partnerschaft, auch bekannt als EuroMed, blieb 15 Jahre lang unter dem Radarschirm verborgen. Als sie im Jahr 2008  eine öffentliche Diskussion verursachte, wurde sie umbenannt in "Union für das Mittelmeer", und wurde still und leise weiter fortgeführt.

 

Christenverfolgungen in aller Welt: Ein rein islamisches Phänomen?

Wiener Zeitung 15 Januar 2010
Von Stefan Beig

Christenverfolgung in islamischen Ländern wird heute in Europa und den USA viel genauer beobachtet als noch vor zehn Jahren. Dies hat freilich nicht nur mit der jeweiligen Problemlage zu tun.

Seit dem 11. September 2001 werden Toleranz und Demokratiefähigkeit des Islam zunehmend in Frage gestellt. Darüber hinaus nahm die Zahl der Muslime in westlichen Ländern stark zu. Die damit einhergehenden, lauter werdenden islamischen Forderungen nach ungehinderter Ausübung der eigenen Religion – von Moscheenbau bis zu Frauen mit Kopftuch im öffentlichen Dienst – wurden zum Bumerang: "Wie sieht es nun bei euch mit der Religionsfreiheit aus?", fragen immer mehr Menschen.

 

Mann erschoss schwangere Schwester

dieStandard.at  13 August 2009

Amman. Weil sie ohne die Erlaubnis der Familie geheiratet hat, soll ein Mann in Jordanien seine schwangere Schwester erschossen haben

 

Medien: Muslimbrüder fordern Verschiebung des Papstbesuchs

APIC  21 April 2009

Amman. Die fundamentalistische Muslimbruderschaft fordert Presseberichten zufolge eine Verschiebung des Papstbesuchs in Jordanien. "Wir hoffen, dass der Vatikan beschliesst, den Besuch

 

Skrupellos: Wie arabische Staaten Massaker an der eigenen Zivilbevölkerung verdrängen

Kopp Verlag 13 Januar 2009
Von Udo Ulfkotte

Weltweit gibt es in diesen Tagen immer mehr Demonstrationen, die sich mit Israel und dem israelischen Vorgehen im Gaza-Streifen befassen. Nun kann man für Israel oder auch für die Palästinenser sein.

Man sollte allerdings ein Mindestmaß an historischen Kenntnissen haben, um nicht auf der Schleimspur der Kriegspropaganda auszurutschen. Wissen Sie, wie Jordanien, Syrien, Saudi-Arabien und die Türkei ihre eigenen Bevölkerungen behandelt haben, wenn diese geringste Anzeichen von Unruhepotential zeigten?

 

Jordanien: Folter in Gefängnissen alltäglich und weitverbreitet

Human Rights Watch  17 November 2008

Reformen ohne Wirkung, Übergriffe bleiben ungeahndet

Amman. Jordanien soll der alltäglichen und weitverbreiteten Folter in seinen Gefängnissen ein Ende setzen, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht.

 

Biser-Stiftung ehrt muslimische Würdenträger

Kathweb 12 November 2008

München. Auszeichnung würdigt christlich-muslimische Brückenschläge u.a. von Großmufti Mustafa Ceric und jordanischem Prinz Ghazi bin Muhammad.

 

Auf der Arabischen Halbinsel gibt es für Christen nur "Kultfreiheit"

Kathweb 28 August 2008

Auch das ist in Saudiarabien nicht gegeben - Apostolischer Vikar für Arabien legt beim "Meeting für die Freundschaft zwischen den Völkern" differenzierte Analyse der religiösen Situation auf der Halbinsel vor

Rom-Abu Dhabi. In den meisten Ländern der arabischen Halbinsel - mit Ausnahme von Saudiarabien - herrscht "bedingte Religionsfreiheit": Dies betonte der Apostolische Vikar für Arabien, Bischof Paul Hinder, beim "Meeting für die Freundschaft zwischen den Völkern" in Rimini. In Kirchen und Pfarrbereichen gebe es "Kultfreiheit", betonte Hinder im Hinblick auf die Situation in den Vereinigten Arabischen Emiraten, in Kuwait und anderen Golf-Staaten.

 

Fehlender Wohlstand in der islamischen Welt

Heplev 15 August 2008

In diesem Artikel sagt George Walden, dass Kenneth Pollack dies behauptet: „Fehlender Wohlstand, nicht der Islam, dürfte die geringe Rate an Demokratien in den vorwiegend muslimischen Staaten erklären.“

Wie wahr.

Saudi-Arabien, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai, Abu Dhabi, Sharja et.al), Qatar, Libyen und die anderen sechs muslimischen Staaten oder Staaten, wo Muslime die Führung haben, die Mitglied der OPEC sind und damit die Nutznießer, haben allein seit 1973 mehr als zehn Billionen Dollar Gewinn durch Öl gemacht und keiner von ihnen ist eine Demokratie – und jetzt wissen wir alle, warum. Es ist ihr „fehlender Wohlstand“.

 

Vorladung wegen Mohammed-Karikatur "Ich lasse mich nicht einschüchtern"

Spiegel Online 15 August 2008
Das Interview führte Yassin Musharbash

Hintergrund: Mohammad-Cartoons: Wut über Karikaturen, die nie gedruckt wurden

Kurt Westergaard - Eine Karikatur hat sein Leben verändert

Seit er 2005 einen Muslim mit Bombenturban zeichnete, lebt Kurt Westergaard unter Polizeischutz - jetzt versucht die jordanische Justiz, ihn vor Gericht zu stellen. Im Gespräch mit SPIEGEL ONLINE spricht er über die Vorladung, seine Feinde und seine Wut.

 

Amnesty International: In mindestens achtzig Staaten wird gefoltert

Berner Zeitung 28 Mai 2008

Amnesty International prangert in ihrem Jahresbericht Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Straflosigkeit in vielen Ländern an.

Nach Angaben von Amnesty International werden auch 60 Jahre nach der Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte noch immer in mindestens 81 Ländern Menschen gefoltert oder misshandelt. In mindestens 54 Ländern gebe es keine fairen Prozesse, in mindestens 77 Staaten Verletzungen der Presse- und Meinungsfreiheit.

 

1001 Hoffnung: Demokratie für Allahs Völker? - Eine Reise durch den Orient

Cinefacts 26 Mai 2008

Niemals ohne Kopftuch und Mantel verlässt die 28-jährige Nafiseh Hajhosseini das Haus in Teheran. Der Schnitt ist knapp und modisch, aber züchtig genug, um die junge Frau vor den strengen iranischen Sittenwächtern zu schützen.

 

Der Islam als Ersatz für die Ehe

WELT ONLINE 10 März 2008
Von Michael Slackman

Keine Arbeit, keine Hochzeit: Vielen jungen Muslimen fehlt das Geld zur Familiengründung - Aus Frust flüchten sie dann in strikte Religionsausübung

Kairo - Die Stufen, die zu Ahmed Muhammad Sayyids Wohnung führen, sind in der Mitte abgenutzt. Die Zeit hat an ihnen genagt, wie auch an Sayyid selbst. Früher hatte er einen guten Arbeitsplatz und die Chance zu heiraten. Aber die Familie seiner Verlobten löste die Verbindung nach zwei Jahren auf, weil er nicht genug Geld für Wohnung und Möbel aufbringen konnte.

 

• Arabische Länder & Menschenrechtsverletzungen - Amnesty International Jahresberichte 2007 -

Amnesty International
Berichtszeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2006

Türkei: Folterungen, Gewalt gegen Frauen, unfaire Gerichtsverfahren & schwerste Menschenrechtsverletzungen

Saudi-Arabien: Zensur, Hinrichtungen, Peitschenhiebe, Gewalt gegen Frauen, Folter & Misshandlungen von Arbeitsmigranten

Vereinigte Arabische Emirate: Todesstrafe, Repressalien - Peitschenhiebe & Prügelstrafen

Königreich Bahrain: Zensur, Hinrichtungen, Misshandlungen von Häftlingen

Republik Indonesien: Zensur, Sharia-Patrouillen, Hinrichtungen, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen, Folter & Misshandlungen

Malaysia: Polizeigewalt, Prügelstrafen, Hinrichtungen, Zensur, Misshandlung von Arbeitsmigranten & Haft ohne Gerichtsverfahren

Königreich Marokko: Misshandlungen, Zensur, Diskriminierung von Frauen & Saharauis

Republik Sudan: Bürgerkrieg, Folter, Zensur, Vergewaltigungen, Zwangsräumungen, Todesurteile & unfaire Gerichtsverfahren

Republik Somalia: Hinrichtungen, Menschenhändler, Genitalverstümmlung, Zensur & Scharia-Gerichte

Islamische Republik Mauretanien: Politische Gefangene, Zwangsarbeit & Sklaverei

Katar: Gewalt gegen Frauen, Politische Gefangene, Folter & Misshandlungen

Brunei: Prügelstrafen, religiöse Umerziehung & UN-Frauenrechtskonvention nicht unterzeichnet

Republik Jemen: Hinrichtungen, Zensur, politische Gefangene & Haft ohne Gerichtsverfahren

Kuwait: Zensur & Misshandlung von Arbeitsmigranten

Arabische Republik Syrien: Diskriminierung, willkürliche Inhaftierungen, Zensur & Ehrenmorde

Republik Tunesien: Folter, Misshandlungen & politische Gefangene

Arabische Republik Ägypten: Polizeifolter, Hinrichtungen, Zensur & fehlende Unabhängigkeit der Justiz

Myanmar: Folterungen, Zensur, Zwangsarbeit, unfaire Gerichtsverfahren & erbärmliche Haftbedingungen


Muhammad und seine Frauen – ein bedingtes Vorbild für Muslime

Andalusischer Mythos, eurabische Realität - Geschichtsklitterung & Gegenwartsleugnung

Die Elend der Stammeskultur des Nahen Ostens

Islamische Länder führen Index für Christenverfolgung an

Sklaverei im Islam als fest verankerte Institution beibehalten

Ist das Verständnis der Menschenrechte im Islam mit dem UN-Menschenrechtsverständnis kompatibel?

Kairoer "Erklärung der Menschenrechte im Islam" - Widerspruch zum internationalen Verständnis der Menschenrechte

Islam - Politreligion und totalitäre Ideologie? Elf Aspekte einer neuen Gefahr für die Demokratie

Die sieben Säulen der politischen Islamkritik

Arabische Länder & Menschenrechtsverletzungen - Amnesty International Jahresberichte





 

Jordaniens König Abdullah inszeniert Wahlen

derStandard.at 20 November 2007

Amman/Kairo – Wahlkreiseinteilung soll Königshaus Mehrheit bei Parlamentswahl sichern. Die Jordanier können am Dienstag einen freien Tag genießen. Viele werden sich die Mühe gar nicht machen, an die Urnen zu gehen, wozu die arbeitsfreie Zeit eigentlich gedacht ist. Denn sie sind frustriert, dass König Abdullah trotz wortreicher Versprechungen keine Schritte in Richtung mehr Demokratie und bessere Repräsentation gemacht hat.

 

Mit Allah nach Almania

Spiegel Online 08 November 2007
Von Jochen Blind

Eine verschüchterte arabische Frau - genau das ist Wa'ed Hussien Al-Tarawneh, 20, nicht. Die Muslimin studiert an der German-Jordanian University in Amman. Bald geht sie für zwei Semester nach Deutschland - und will danach nicht zu Hause sitzen, sondern Karriere machen.

 

Arabische Länder wollen Atomkraftwerke: Ägypten, Jemen, Marokko, Libyen, Jordanien, Saudi-Arabien, Emirate & Algerien

Telepolis 30 Oktober 2007
Von Florian Rötzer

Nachdem weltweit der Bau neuer Atomkraftwerke zu boomen beginnt, will auch Ägypten nicht hintan stehen, wenn auch zahlreiche andere arabische Länder wie der Jemen, Marokko, Libyen, Jordanien, Saudi-Arabien, die Emirate oder Algerien – und nicht zuletzt Iran in die Atomenergie investieren. Präsident Mubarak kündigte am Montag an, das vor 20 Jahren abgebrochene Atomprogramm nun wieder aufzunehmen und mehrere Atomkraftwerke zur Stromerzeugung zu bauen. Dazu soll ein Gremium eingerichtet werden.

 

Jordanisches Königshaus & Aga Khan: Spirituelles Oberhaupt und Multimilliardär

ZDF.de 16. Oktober 2007
Von Katharina Klein/Harald Grimm

Als Karim al Hussain am 13. September 1936 in Genf als Sohn einer englischen Baronesse und des pakistanischen UN-Botschafters geboren wird, kann keiner ahnen, welch große Rolle dieses kleine Bündel einmal auf dem internationalen Parkett der Politik und Religion spielen würde.

 
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