Genitalverstümmelung

Weltfrauentag "Die Gesellschaft darf die Gewalt nicht länger dulden"

Ein Mädchen trifft sich mit einem Jungen. Was könnte normaler und gewöhnlicher sein? Aber genau deswegen ist ein Mädchen in der Türkei Berichten zufolge von seinem Vater und seinem Großvater lebendig begraben worden. Weltweit herrschte Entsetzen über diesen Fall. Verbrechen dieser Art sind aber keineswegs ungewöhnlich.

Vor einem Gericht im amerikanischen Bundesstaat Arizona ist momentan ein Mann angeklagt, der seine Tochter umgebracht hat. Sie war ihm zu "verwestlicht". Die UNO schätzt, dass durch die sogenannten "Ehren- morde" jedes Jahr 5000 Frauen von Familienmitgliedern umgebracht werden.

 

Genitalverstümmelung in Deutschland: Täterschutz durch Schweigepflicht

openPR.de 5 März 2010

Hamburg, den 04.03.2010. Eltern, die in Deutschland leben und an ihren Töchtern eine Genitalverstümmelung veranlassen, müssen auch in Zukunft keine Strafverfolgung fürchten.

 

Geplanter Straftatbestand §132;Genitalverstümmelung §147; ist Volksbetrug

Strafmaß soll herabgesetzt werden. Änderungen gehen an den tatsächlichen Problemen vorbei. Keine Aufhebung der Hindernisse für die Strafverfolgung. Täter genießen weiterhin staatlichen Schutz

 

Zwangsheirat und FGM Thema im Bundesrat

dieStandard.at 12 Februar 2010

Berlin/Tübingen - Deutsche Gesetzesanträge sehen eigene Straftatbestände vor - Frauenrechtlerinnen fordern zusätzliche Verschärfungen. Am Freitag befasst sich der deutsche Bundesrat mit

 

Frauen in Nordirak oft FGM-Opfer

Junge Welt  12 Februar 2010

Erbil. Weit mehr als die Hälfte der Frauen im kurdischen Norden des Irak sind an den Genitalien verstümmelt, in manchen Regionen sogar mehr als 80 Prozent. Dies geht aus einem Bericht hervor, den die

 

Genitalverstümmelung soll Straftatbestand werden

Deutsches Ärzteblatt 8 Februar 2010

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat zu einem verstärkten Engagement gegen weibliche Genital­verstümmelung aufgerufen und einen eigenen Straftat­bestand gefordert.

Berlin – Die vor allem in afrikanischen Ländern verbreitete Praxis sei eine "schwere Menschen­rechts­verletzung", erklärte Niebel anlässlich des Internationalen Aktionstages gegen weibliche Genital­verstümmelung am Samstag.

 

Genitalverstümmelungen auch in Österreich

Kleine Zeitung 5 Februar 2010

Rund 155 Millionen Frauen sind laut der "Österreichischen Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung" weltweit an ihren Genitalien verstümmelt. Auch in Österreich gibt es dieses Problem nach wie

 

Weltweit leben mehr als 150 Millionen beschnittene Mädchen

St. Galler Tagblatt  5 Februar 2010

HAMBURG - Weltweit werden jährlich drei Millionen Mädchen und Frauen an ihren Genitalien verstümmelt. Das sind 8000 Opfer jeden Tag, wie Menschenrechtsorganisationen zum Start einer neuen Kampagne

 

Waris Dirie startet neue Kampagne gegen Genitalverstümmelung

PR-Inside.com 5 Februar 2010

Berlin- «Wüstenblume»-Autorin Waris Dirie will dem Problem der Genitalverstümmelung mit einer neuen Kampagne zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen. Die Beschneidung von Mädchen und

 

Die Islamkritik hat gerade erst begonnen

Welt Online  4 Februar 2010
Von Daniele Dell'Agli

Versuch einer Frontbereinigung in der aktuellen Debatte um die Grenze der Toleranz.

Der Streit um Grenzen, Nutzen oder gar Legitimität der Islamkritik hält unvermindert an, was zumindest die Chance beinhaltet, den Konfliktstoff, der ihm zugrunde liegt, immer genauer herauszuarbeiten.

 

Terre des Femmes - 6. Feb. Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung

AVIVA-BERLIN.de 4 Februar 2010
Von AVIVA-Redaktion

Terre des Femmes startet eine Unterschriftenaktion zur Verbesserung der medizinischen Versorgung betroffener Frauen in Deutschland am 6. Februar 2010, dem internationalen Tag "Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung"

Nach Terre des Femmes-Berechnungen gibt es bundesweit über 20.000 bereits betroffene Frauen. Viele leiden an den lebenslangen Folgen der Praxis, die sie als Mädchen über sich ergehen lassen mussten.

 

"Scheidenverjüngung": "Reine Körperverletzung", aber dennoch der neue Trend

dieStandard.at 4 Februar 2010, Von Nadine Michel
H´T ShortNews.de/hans_peter002

Wer gut 6000 Euro hinblättert, kann sich schon eine "Scheidenverjüng- ung" leisten - In Deutschland erfreut sich die Intimchirurgie über 30-pro- zentige Zuwachsraten. Schöne Lippen, große Brüste, der perfekte Po?

 

Belakowitsch-Jenewein: Diskussion um Beschneidungen in Österreich

PR-Inside.com 2 Februar 2010

Wie aus einer parlamentarischen Anfrage völlig überraschend hervorgeht, werden in Österreichs Spitälern kaum bis keine Beschneidungen aufgrund traditionell-ritueller Gründe durchgeführt. Tatsache ist

 

Genitalverstümmelung im kurdischen Nordirak: Mehr als jede zweite Frau ist Opfer.

openPR.de (Pressemitteilung) 2 Februar 2010
Von WADI e.V.

- Download: WADI Studie - Stop FGM in Kurdistan

Erbil (Irak) | Berlin: Zum internationalen Tag gegen weibliche Genitalver- stümmelung am 6. Februar legen die deutsche »Stop FGM in Kurdistan« eine repräsentative Studie über Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen im Nordirak vor.

Auf 40 Seiten fasst der Bericht zusammen, was im Rahmen einer repräsentativen Umfrage unter Frauen aus der gesamten kurdischen Autonomieregion des Irak in anderthalb Jahren gesammelt wurde. Demnach sind weit mehr als die Hälfte der Frauen genital verstümmelt, in manchen Regionen rund 80 Prozent. Damit liegen erstmals empirische Daten vor, die das Vorkommen von Genitalverstümmelungen im Nordirak nachweisen.

 

Eine Gegenpolemik - Maulkorb für Islamkritiker

FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung  23 Januar 2010
Von Regina Mönch

Am Anfang stutzt man nur, wenn die Psychologieprofessorin Birgit Rommelspacher in der "taz" darüber klagt, dass "Feministinnen mit Rechten gemeinsame Sache" machen. Wer sind die Rechten, und gegen wen geht es?

Genau ist die Rechtsextremismus-Forscherin nicht, weder in der Begriffsklärung noch in der Argumentation. Sie bleibt im Ungefähren, wenn sie ihre selbstgehäkelten Gefahren zum Popanz aufbaut, holpert hurtig vom Chauvinismus zu Ostfrauen, die den Feministinnen erst gefielen, seit eine Bundeskanzlerin geworden sei.

 

Mutmaßlicher Helfer der «Sauerland-Gruppe» in Frankfurt vor Gericht

PR-Inside.com 20 Januar 2010

Frankfurt/Düsseldorf - Vor dem Frankfurter Oberlandesgericht (OLG) beginnt heute die Hauptverhandlung gegen einen mutmaßlichen Helfer der «Sauerland-Gruppe». Die Bundesanwaltschaft wirft dem

 

• Genitalverstümmelung in Deutschland: Bis zu 50.000 minderjährige Mädchen gefährdet

openPR.de (Pressemitteilung) 19 Januar 2010
TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung

Die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung
ist ein Netzwerk zum Schutz von Mädchen der Organisationen:
Akifra e.V.Lobby für Menschenrechte e.V.TABU e.V.WADI e.V.

- Download: Tabelle der genauen Gefährdungssituation in Deutschland

Politik und Organisationen arbeiten seit Jahren mit zu niedrigen Zahlen Hamburg, 18. Januar 2010. Die Gefahr für minderjährige Mädchen in Deutschland Opfer von Genitalverstümmelung zu werden, ist eklatant größer als bisher angenommen: Bis zu 50.000 Mädchen müssen als gefährdet eingestuft werden – und nicht 4.000 bis 5.000 Kinder wie von PolitikerInnen und anderen Organisationen bisher veröffentlicht. Die enorme Diskrepanz erklärt sich wie folgt:

 

«Die Beschneidung von Knaben muss offen diskutiert werden»

Berner Zeitung 14 Januar 2010
Von Daniel Friedli

Der Vorstand der Grünen stellt die Beschneidung von Knaben in Frage – und sticht damit in ein Wespennest. Die Schweizer Juden reagieren befremdet, und auch in der Partei regt sich Kritik. Alter

 

Genitalverstümmelung in Hamburg

Hamburger Gerichtsbeschluss rettet zwei Mädchen in Hamburg vor Genitalverstümmelung Aber: Vier Schwestern verstümmelt. Deutsche MitwisserInnen verhinderten die Strafverfolgung. Dennoch brauchen

 

Dänischer Psychologe: “Was muslimische Migranten wirklich fürchten, ist abgeschoben zu werden.”

BuchTest 21 Dezember 2009
Von Felix Struening

Fast schon monatlich erscheinen neue Studien und Bücher zu den Problemen bei der Integration von Muslimen in Deutschland und ganz Europa. In Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden sind die Probleme offensichtlich, aber auch im kleinen Dänemark existent. Nach der verheerenden Mohammed-Karikaturen-Krise 2006 gab es einige Änderungen im Umgang mit integrationsunwilligen Muslimen. BuchTest sprach erneut mit dem dänischen Psychologen und Autor Nicolai Sennels über die aktuellsten Entwicklungen.

BuchTest: Herr Sennels, seit Ihrem Buch „Unter kriminellen Muslimen“ und unserem letzten Interview gab es einige Änderungen in der dänischen Integrationspolitik. So kündigte z. B. die dänische Regierung kürzlich an, die Heimkehrer-Prämie für Migranten zu verzehnfachen. Dies war aber genau einer jener Vorschläge, die Sie in Ihrem Buch zur mangelnden Integration der Muslime in Dänemark und Europa gemacht haben.

Nicolai Sennels: Es ist offensichtlich, dass mein Buch einen Einfluss auf die Debatte hatte. Viele Politiker zitierten es und man kann vielleicht sogar sagen, dass es die Diskussion ideologisch freier gemacht hat. Meine Erfahrungen von meinen Reisen auf unserem Kontinent, von meinen Vorträgen und natürlich die internatonale Presse zeigen mir, dass Dänemark die Speerspitze Europas darstellt, wenn es darum geht, über die Probleme mit dem Islam und muslimischen Immigranten zu sprechen. Parteien, die diese Themen hier offen ansprechen, haben enormen Zuwachs, während die Parteien, die sich davor drücken, kurz vor der Auflösung stehen. Sogar die zwei größten linken Parteien – die Soziale Demokratie Partei und die Sozialistische Volks Partei – geben an, dass sie die strikten Einwanderungsgesetze der regierenden Dänischen Volkspartei nicht aufheben wollen.

 
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