Kampagnen

Ludwig-Beck-Preis: Zwei Mutige gesucht

Wiesbaden - Die Stadt will künftig Mut und Zivilcourage von Menschen mit zwei Preisen auszeichnen. Auf diesen Vorschlag einigten sich am Donnerstagabend in

 

Großbritannien: Führung der EDL festgenommen

Politically Incorrect 21 February 2010

Die Führung der English Defence League wurde gestern festgenommen. Die Mitglieder der EDL wollten sich nach Edingburgh begeben, um die dortige Scottish Defence League im Rahmen eines friedlichen Protestes zu unterstützen.

 

Terre des Femmes - 6. Feb. Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung

AVIVA-BERLIN.de 4 Februar 2010
Von AVIVA-Redaktion

Terre des Femmes startet eine Unterschriftenaktion zur Verbesserung der medizinischen Versorgung betroffener Frauen in Deutschland am 6. Februar 2010, dem internationalen Tag "Null Toleranz gegen Genitalverstümmelung"

Nach Terre des Femmes-Berechnungen gibt es bundesweit über 20.000 bereits betroffene Frauen. Viele leiden an den lebenslangen Folgen der Praxis, die sie als Mädchen über sich ergehen lassen mussten.

 

Manifest der Frauenbefreiung im Iran

hpd 27 Januar 2010

Die Menschenrechtsaktivistinnen und Vorsitzenden der Ex-Muslime in verschiedenen Ländern Europas, Mina Ahadi (Deutschland), Mahin Alipour (Skandinavien) und Maryam Namazie (Großbritannien) sowie die Vorsitzende des Komitees für die Befreiung politischer Gefangener, Shahla Daneshfar (GB), haben ein Manifest der Frauenbefreiung im Iran veröffentlicht. Das Manifest im Wortlaut auf Deutsch und Englisch:

 

BR Deutschland: Solidaritätskundgebung für verfolgte Christen in Ägypten

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) 25 Januar 2010
Grusswort der IGFM

Die Koptisch-Orthodoxe Kirche in Frankfurt ruft zu einer Solidaritätskundgebung für die verfolgten Christen in Ägypten auf, die am Samstag, dem 23. Januar 2010, in Wiesbaden stattfindet.

Unterstützt wird sie dabei von der Syrisch-Orthodoxen Kirche Wiesbaden und der Bewegung "Himmel über Frankfurt". Aktueller Anlass der Kundgebung ist der Anschlag auf den Weihnachtsgottesdienst in der oberägyptischen Stadt Nag Hammadi am 6. Januar 2010, bei dem kurz nach 23:00 Uhr beim Verlassen der Kirche sieben koptische Christen und ein muslimischer Wachmann erschossen wurden. Neun weitere Menschen wurden verletzt.

 

Offener Brief an Minister Westerwelle: Unser Land ist Vertreibungsopfern verpflichtet – auch in der Türkei, Herr Westerwelle!

Gesellschaft für bedrohte Völker 25 Januar 2010
Von Tilman Zülch

Sehr geehrter Herr Minister,

begleitet von zahlreichen Managern, sind Sie heute in der Türkei und besuchen dann die Golfstaaten. Auch bei Ihren Besuchen in Istanbul und Ankara werden Sie mit Vertreibung und Vertreibungsverbrechen konfrontiert werden. Diese Opfer, bis zu drei Millionen türkische Staatsbürger kurdischer Volkszugehörigkeit, sollten Sie über die Wirtschaftsinteressen hinaus, nicht vergessen.

 

• Genitalverstümmelung in Deutschland: Bis zu 50.000 minderjährige Mädchen gefährdet

openPR.de (Pressemitteilung) 19 Januar 2010
TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung

Die TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung
ist ein Netzwerk zum Schutz von Mädchen der Organisationen:
Akifra e.V.Lobby für Menschenrechte e.V.TABU e.V.WADI e.V.

- Download: Tabelle der genauen Gefährdungssituation in Deutschland

Politik und Organisationen arbeiten seit Jahren mit zu niedrigen Zahlen Hamburg, 18. Januar 2010. Die Gefahr für minderjährige Mädchen in Deutschland Opfer von Genitalverstümmelung zu werden, ist eklatant größer als bisher angenommen: Bis zu 50.000 Mädchen müssen als gefährdet eingestuft werden – und nicht 4.000 bis 5.000 Kinder wie von PolitikerInnen und anderen Organisationen bisher veröffentlicht. Die enorme Diskrepanz erklärt sich wie folgt:

 

Türkei: Istanbul "Europäische Kulturhauptstadt 2010" - trotz Einschränkung der Religionsfreiheit

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) 14 Januar 2010

Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios besucht den geschändeten historischen Friedhof am Valukli-Kloster, wo über 90 Grabsteintafeln zerstört wurden. Die türkische Presse verschwieg es

IGFM kritisiert Vergabe des Ehrentitels trotz Einschränkung der Religionsfreiheit

Istanbul - Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert zum Jahreswechsel an den Bürgermeister der türkischen Metropole Istanbul, die ein Jahr den Ehrentitel "Europäische Kulturhauptstadt 2010" tragen darf, die in seinem Einflussbereich vorkommenden Eingriffe in die Religionsfreiheit christlicher Kirchen zu beenden und damit ein Zeichen für den Willen der Türkei zu setzen, sich peu à peu den europäischen Standards in Bezug auf Religionsfreiheit annähern zu wollen.

 

Humanisten im Kampf gegen Blasphemiegesetze

Der Humanistische Pressedienst 22 Dezember 2009
Übersetzung von Fiona Lorenz

LONDON - "BLASPHEMIE!" – Ein Aufschrei, der so alt ist wie Freidenken, vielleicht so alt wie die Religion. Sie stellt auch ein Verbrechen dar, wann immer Religion die Kontrolle über eine Regierung erlangen kann, um dieses einzuführen. Und nun "hat Blasphemie ein Comeback", ausgerechnet bei der UN! Ein Aufruf von Matt Cherry, Internationaler Repräsentant der IHEU.

 

Frauenhelpline hilft auch zu Weihnachten - Österreichweit unter Telefonnummer 0800/222 555

dieStandard.at 22 Dezember 2009

Frauenministerin bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen, die zu Krisenzeiten wie den Feiertagen extra Dienst schieben Wien - Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek besuchte am Montag die

 

Duisburg: Stadt der Zwangsehen

RP ONLINE 17 Dezember 2009
Von ANJA STREICHAN

In Duisburg werden immer noch viele muslimische Frauen gegen ihren Willen von ihren Eltern zwangsverheiratet. Ein Verein setzt sich für die betroffenen Frauen ein und kämpft für sie. Eine schwierige Aufgabe.

 

Stadt Bern publiziert Merkblatt zur Zwangsverheiratung

derbund.ch 16 Dezember 2009

- Download: Merkblatt "Zwangsverheiratung & Zwangsehe"

Zwangsehe war ein oft gehörtes Schlagwort im Vorfeld der Minarett-Verbots-Initiative. Soeben hat die Stadt Bern ein Merkblatt zu diesem Thema veröffentlicht.

Nein, die Fachstelle Integration sei keineswegs auf diesen Zug aufgesprungen, sagt Susanne Rebsamen von der Fachstelle Integration, welche diesen Leitfaden erarbeitet hat. Es sei eher «ein unglücklicher Zufall», dass das Informationsblatt gerade jetzt erscheine.

 

Bericht von der BPE-Mahnwache in Mainz

PAX EUROPA Blog 15 Dezember 2009
Von Daniel M., BPE-Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland

Am 10. Dezember 2009, dem Tag der Menschenrechte fand die Mahnwache der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA gegen die Scharia statt. 15 Personen hatten sich zusammengefunden um unsere Anliegen vorzutragen. Wir hatten mehrere Banner und Infomationsplakate aufgehangen, die auf reges Interesse seitens der Passanten stießen.

 

Bündnis zum Schutz von Mädchen vor Genitalverstümmelung fordert STOPP der Massenverstümmelung an Mädchen in Kenia

Firmenpresse (Pressemitteilung) 15 Dezember 2009
Von Simone Schwarz

Wie am vergangenen Wochenende bekannt wurde, sollen noch in diesem Monat etwa 350 Mädchen im North Rift Valley/Kenia der Verstümmelung ihrer Genitalien unterzogen werden.

HAMBURG - Nach Angaben von Anti-FGM-Gruppen wurden bereits 140 minderjährige Mädchen im West Pokot District in der letzten Woche Opfer der Verstümmelungen. Die kenianische Regierung duldet die Verstümmelungen bislang stillschweigend und greift nicht ein, obwohl Genitalverstümmelungen seit 2001 offiziell verboten sind.

 

Gegen Gewalt an Frauen: UNIFEM fordert ein deutliches Nein

dieStandard.at 10 Dezember 2009

Österreichisches Nationalkomitee startet im Rahmen der UN-Kampagne Unterschriften-Aktionstag im Parlament Wien - Bis zu 70 Prozent aller Frauen erfahren einmal in ihrem Leben Gewalt von einemMann.

Oft gehört diese Gewalt zur Tagesordnung: Laut einer Weltbankstudie stellen Vergewaltigung oder häusliche Gewalt für Frauen zwischen 15 und 44 Jahren ein größeres Risiko dar als Krebs, Verkehrsunfälle, Kriege oder Malaria.

 

Kampf gegen die Genitalverstümmelung - Hessen und Baden-Württemberg starten gemeinsame Bundesratsinitiative

Hessisches Ministerium der Justiz (Pressemitteilung) 9 Dezember 2009

Neuer Straftatbestand sieht Freiheitsstrafe von mindestens zwei Jahren vor

Justizminister Jörg-Uwe Hahn: "Für Genitalverstümmelungen darf es in einer zivilisierten Gesellschaft keinen Millimeter Raum geben" Unter den Folgen einer Genitalverstümmelung leiden Mädchen und Frauen ihr ganzes Leben.

Die Genitalverstümmelung kann nicht mit kulturellen oder religiösen Traditionen gerechtfertigt werden. Auch tausende in Deutschland lebende Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund sind davon bedroht, Opfer einer solchen Tat zu werden.

 

Genitalverstümmelung "Das ist ein Mittel, um Frauen gefügig zu machen"

Badische Zeitung 30 November 2009
Ein Interview von Gertrude Siefke

OFFENBURG. Der Tag gegen Gewalt an Frauen und die Fahnenhissaktion am Samstag, 28. November, stand in diesem Jahr im Zeichen des Kampfes gegen Genitalver- stümmelung an Mädchen und Frauen. Gertrude Siefke fragte bei Annette Nehberg von der Menschenrechtsorganisation Target nach, die in Offenburg eine Ausstellung zum Thema zeigt.

 

Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen"

Der Humanistische Pressedienst 26 November 2009
Von Katharina Eichler

Am 25. November 2009, wurde der elfte internationale Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen" begangen. Aus gegebenem Anlass informiert der hpd über die Verhältnisse, die diesem internationalen Gedenk- und Aktionstag zugrunde liegen, sowie seine Einführung.

Eingegangen wird dabei auf die Frage: Was ist Gewalt gegen Frauen und welche Phänomene sind darunter zu fassen? Auch werden die Gewalt selbst, ihr Ausmaß und die ihr zugrunde liegenden gesellschaftlichen Verhältnisse beleuchtet.

 

Hilfestellung bei Problem Zwangsheirat: Neue Beratungsstellen in Heidelberg

lu-aktiv.de 26 November 2009

Mädchen, Jungen und junge Erwachsene, die von Zwangsheirat betroffen sind, muss man nicht auf Reisen in ferne Länder suchen: Es gibt sie hier, in unserer Nachbarschaft, denn Zwangsheirat ist längst ein europäisches Problem.

Anlässlich des internationalen Gedenktages "Nein zu Gewalt an Frauen" am Mittwoch, 25. November 2009, stellte das Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg das neue Beratungsangebot zur Zwangsheirat vor. Ab sofort gibt es für Betroffene sechs Anlaufstellen im Stadtgebiet Heidelberg und fünf weitere Stellen im Rhein-Neckar-Kreis.

 

Meinungsfreiheit: Religionsschutz vs. Menschenrechte

Der Humanistische Pressedienst 20 November 2009

LUDWIGSHAFEN - Seit 1999 verabschiedeten die Vereinten Nationen ständig unverbindliche Resolutionen zu „Diffamierung von Religionen". Jedoch zum ersten Mal überhaupt schlug ein Teil der Vereinten Nationen einen verbindlichen Vertrag zur „Bekämpfung der Diffamierung von Religionen" vor. Die Freireligiöse Landes- gemeinde Pfalz ruft zum Widerstand auf. In einer Versammlung in Genf, die am 30. Oktober 2009 zu Ende ging, schlugen Pakistan im Namen der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) und Nigeria im Namen der Afrika-Gruppe, einen verpflichtenden Vertragsanhang zum ICERD, einem vorhandenen internationalen Vertrag gegen Rassismus, vor.

 
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