Buchtipps

Malcom X - ein schwarzer Moslem

derStandard.at 2 März 2010
Von Moussa Aboumansour

In vielen muslimischen Communities ist ein rassistischer Geist noch immer zu spüren
Vor 45 Jahren starb der schwarze US-Bürgerrechtler Malcolm X.

 

Weltgeschichte der Sklaverei

Weltwoche 25 Februar 2010
Von Botho Keppel

Seit dem Mittelalter wurden fünfzig Millionen Afrikaner versklavt. Hauptsächlich von islamischen Eroberern und Staaten. Erst die europäischen Siedler setzten dem brutalen Treiben ein Ende. Der

 

Rushdie schreibt Buch über Flucht vor Fatwa

„Es ist meine Geschichte und einiges davon sollte erzählt werden“

NEW YORK (BLK) - Der seit mehr als 20 Jahren unter einer muslimischen Todesdrohung lebende Schriftsteller Salman Rushdie

 

Salman Rushdie plant Buch über sein Leben mit der Todesdrohung

Yahoo! Nachrichten 24 Februar 2010

Atlanta - Der Schriftsteller Salman Rushdie will ein Buch über sein Leben mit der Todesdrohung der iranischen Fatwa schreiben. Vor einer Ausstellung mit seinen Manuskripten, Briefen und Fotos in

 

Die Usama-Angelegenheit: Die Autobiographie eines Gründers der Taliban

Wer sind die Taliban? Was motiviert sie, trotz erheblicher Verluste ihren Kampf fortzusetzen? Können einzelne Aufstandsführer durch Geld oder politische Teilhabe zur Aufgabe bewegt werden? Und wenn ja:

 

Islam: 'Friedlich' umgedeutet bis es passt

Politically Incorrect 6 Februar 2010

Der Historiker Johann Sporckgraff ist besorgt über die Islamisierung. Da er viel über den Islam weiß, hat er einige Texte mit nützlichen Informationen zusammengestellt, die für unsere Leser in der alltäglichen Auseinandersetzung brauchbar sind.

 

Zur Diskussion über Islam, Islamkritik und vermeintliche Islamophobie

BuchTest 1 Februar 2010
Von Felix Struening

Dirk Halm: Islam als Diskursfeld. Bilder des Islams in Deutschland, VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2008, ISBN-13: 9783531161563 , 19,90 €

Menschen, die den Islam oder Muslime kritisieren, sind rassistisch, fremdenfeindlich, eigentlich fast Antisemiten, in jedem Fall aber islamophob. Solche pauschalisierenden Vorwürfe bestimmen die derzeit in den Medien kochende Debatte über die Islamkritik in Deutschland. Dabei wird meist nicht zwischen argumentierenden Kritikern, (rechts-)populistischen Demagogen und verurteilenden Islamfeinden unterschieden.

Diese Diskussion wurde Ende 2009 durch den Schweizer Volksentscheid für ein Minarett-Bau-Verbot erneut ausgelöst, bezieht sich aber auch auf die Mohammed-Karikaturen-Krise 2006 und den immer wieder gezogenen, umstrittenen Vergleich zwischen Antisemitismus und Islamophobie. Es handelt sich also um eine Kritik daran, wie der Islam bzw. muslimische Migranten in der deutschen Aufnahmegesellschaft gesehen werden. Damit wird eine Meta-Debatte geführt, die Einfluss nimmt auf die eigentliche Debatte über das, was Islam hier in Deutschland und Europa ist, sein darf oder sein sollte. Um also sachliche Argumente in der Diskussion über die Islamkritik anbringen zu können, lohnt es sich zunächst einen Blick auf die zugrundeliegende Islamdiskussion zu werfen.

 

Buchbesprechung: "Brüssel bloßgestellt" Das faulige Herz der Union

Henrik R Clausen 25 Januar 2010
Übersetzung: Liz für EuropeNews

[Brüssel bloßgestellt] "Brussels laid bare" by Marta Andreasen , 135 pages, St Edwards Press Ltd, ISBN: 095541881X

Es ist eine Menge in die Europäische Union investiert worden. Nicht nur an Geld (in Höhe von 100 Mrd. € pro Jahr), auch eine große Menge an Vertrauen der Europäer gegenüber der Union, vorausgesetzt, dass sie ihre Bürger / Verbraucher vor den Übeln gefährlicher Produkte schützt, vor ausbeuterischer Wirtschaft und den Gefahren eines unabhängigen Nationenstaates, dies alles bei gleichzeitigem Schutz der Demokratie und der Bürgerrechte. Die ehemalige Hauptrechnungs- prüferin Marta Andreasen hat

 

Feindbild Moslem!?

hpd 23 Januar 2010
Von Armin Pfahl-Traughber

Kay Sokolowsky, Feindbild Moslem, Berlin 2009 (Rotbuch-Verlag), 256 S.,

Der Journalist Kay Sokolowsky geht in seinem Buch einem "Feinbild Moslem" nach. Er bleibt dabei aber bei einer nur beschreibenden Sicht der "Moslemhasser". Ebenso wie empirische Studien der Sozialforschung fehlen, trifft er keine Unterscheidung zwischen einer aufklärerisch-humanistischen und einer hetzerisch-vorurteilsvollen Islamkritik. Seit den terroristischen Anschlägen vom 11. September 2001 steigen nicht nur in Deutschland die Ressentiments und Vorurteile gegen den Islam und die Muslime. Etablierte Medien wie die Nachrichtenmagazine "Focus" oder "Spiegel" tragen dazu durch ihre Cover-Gestaltung bei.

 

Zwischen Antisemitismus und Islamophobie?

BuchTest 18 Januar 2010
Von Felix Struening

Wolfgang Benz (Hg.): Islamfeindschaft und ihr Kontext. Dokumentation der Konferenz „Feindbild Muslim – Feindbild Jude“, Metropol Verlag, 2009, ISBN-13: 9783940938329, 16 €

Es gibt in Europa zwei unterschiedliche Diskussionen über den Islam. Eine öffentliche, in der sich die Bürger oft zurückhalten oder sich nicht trauen, ihre wirkliche Meinung zu sagen und eine nicht-öffentliche, die im Schutze der Anonymität stattfindet. Besonders deutlich sieht man das an dem Unterschied zwischen dem Umfrage- und dem tatsächlichen Abstimmungsergebnis beim Schweizer Volksentscheid für ein Minarett-Bauverbot.

Doch neben diesem beunruhigenden Befund wird die Diskussion über den Islam in Deutschland zunehmend von noch einem ganz anderen Faktor, als der persönlichen Angst der Leute beeinflusst. Immer öfter wird den Islamkritikern von Seiten der Antisemitismusforschung Rassismus, pauschalisierende Islamfeindschaft oder Islamophobie vorgeworfen. Und dass, obwohl die Kritik am Islam sowohl vom linken und rechten Rand, als auch aus der bürgerlichen Mitte der Gesellschaft kommt. Das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin hat dazu Ende 2008 eine Konferenz abgehalten, die aufgrund des entstandenen Medienrummels nun in Buchform dokumentiert wurde.

 

Der Kampf der Kulturen ist aktueller denn je

BuchTest 14 Januar 2010
Von Felix Struening

Samuel P. Huntington: Kampf der Kulturen. Die Neugestaltung der Weltpolitik im 21. Jahrhundert, Siedler, 1996, ISBN-13: 9783442755066, 13,00 Euro

Der Kampf der Kulturen ist längst zum politischen Kampfbegriff geworden, zum legitimatorischen Schlachtruf der einen und zum Kritikpunkt der anderen. Doch was steckt wirklich hinter dem viel gebrauchten Schlagwort und was ist heute noch geblieben von Samuel Philips Huntingtons Thesen, die nach ihrem Erscheinen Mitte der 1990er Jahre für solchen weltpolitischen Wirbel sorgten?

Immerhin haben wir seitdem das Ende des Krieges im ehemaligen Jugoslawien, einen neuen in Afghanistan und einen dritten am Golf gesehen, ganz zu schweigen von den Attentaten am 11. September 2001 in Amerika sowie später in Madrid und London. Sind das alles Bestätigungen für den clash of civilizations?

 

Historiker Hamed Abdel-Samad: «Reform bedeutet die Entmachtung des Korans»

Blick Online 21 Dezember 2009
Von Hannes Britschgi & Philippe Pfister

Abdel-Samad: Mein Abschied vom Himmel: Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland. 320 Seiten, Fackelträger-Verlag

Der deutsch-ägyptische Historiker Hamed Abdel-Samad wuchs als Kind eines Imams auf und schloss sich als junger Mann ­radikalen Muslimen an. Heute ist Abdel-­Samad einer der schärfsten Islam­kritiker. Im Interview sagt er, warum.

Blick Online: Herr Abdel-Samad, das Schweizer Ja zum Minarettverbot hallt lange und laut nach.

 

Moslems in Europa deutlich religiöser als ihre Mitbürger

DiePresse.com 17 Dezember 2009
Von OLIVER GRIMM

Eine Studie des Open Society Institute in London hat zu ergründen versucht, was der demografische Wandel für das Zusammenleben von Moslems und Nichtmoslems in der EU bedeutet.

 

Ein selbstbestimmtes Sexualleben als Schlüssel zu Integration und Frieden zwischen Westen und Muslimen!

BuchTest 14 Dezember 2009
Von Marie Hofer

Seyran Ates: Der Islam braucht eine sexuelle Revolution. Ein Streitschrift, Ullstein Verlag, 2009, ISBN-13: 9783550087585, 19.90 €

Auf dem Weg in die Moderne muss der Islam sein Verhältnis zur Sexualität neu definieren, argumentiert die Frauenrechtlerin und Reformatorin Seyran Ates in ihrem neuen Buch.

Dieses ist ein Plädoyer für eine sexuelle Revolution, ähnlich der im Deutschland der 1968er Jahre. Ihre Sprache pulsiert dabei von Energie, als würde sie eine Rede halten. Dem Buch selbst mangelt es aber an Struktur und argumentativer Tiefe.

 

Das Ende von Multikulti ist besiegelt

BuchTest 07 Dezember 2009
Von Felix Struening

Franziska Woellert, Steffen Kröhnert, Lilli Sippel, Reiner Klingholz: Ungenutzte Potenziale. Zur Lage der Integration in Deutschland, Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung, 2009, ISBN-13: 9783981247312, [PDF Download]

„Zugewanderte sind im Durchschnitt schlechter gebildet, häufiger arbeitslos und nehmen weniger am öffentlichen Leben teil als die Einheimischen.“ Diese erste Erkenntnis der Studie „Ungenutzte Potenziale“ vom „Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung“ überrascht nicht sehr. Doch hinter dem unscheinbaren Titel verbergen sich Zahlen, die an Brisanz und Deutlichkeit kaum zu übertreffen sind. Denn die Studie hat erstmals die Integrationserfolge von Migrantengruppen verschiedener Herkunftsländer verglichen. Dass die Türken dabei am schlechtesten abschneiden, verwundert kritische Beobachter der Migration kaum, ist aber ein Schlag ins Gesicht der Multikulti-Verteidiger Deutschlands.

 

Ein klarer Titel, doch ein Buch voller Widersprüche

BuchTest 06 Dezember 2009
Von Marie Hofer

Elham Manea: Ich will nicht mehr schweigen. Der Islam, der Westen und die Menschenrechte, Herder Verlag, 2009, ISBN-13: 9783451297564, 17,95 €

„Ich will nicht mehr schweigen“ als Kernaussage einer Autorin im Kontext der Themen Islam, Westen und Menschenrechte verheißt vieles. Namen mutiger Frauen wie Ayaan Hirsi Ali („Mein Leben, meine Freiheit“), Serap Cileli („Eure Ehre - unser Leid“) oder Seyran Ates („Der Multikulti-Irrtum“) tauchen im Geiste auf. Der Buchtitel verspricht ein Plädoyer für die Menschenrechte zu sein und dafür, dass die westlichen Gesellschaften diese schützen müssen. Elham Manea, Tochter eines Botschafters, ist Dozentin an der Universität Zürich und Mitglied im Vorstand des Schweizer Forums „für einen fortschrittlichen Islam“. In Ihrem Buch fordert sie eine Reformierung des Islams hin zu einer humanistischen Religion, obwohl sie ihn gleichzeitig von allem Übel freispricht.

 

"Es roch nach Zensur"

Lizas Welt 3 Dezember 2009
Von Liza

Ehre, wem Ehre : Kriminalroman, von W. W. Domsky, 255 Seiten, Verlag: Leda Verlag; Auflage: 1 (Okt. 2009)

Anfang Oktober gab es in den Feuilletons einigen Wirbel um einen "Ehrenmord"-Krimi, den der Düsseldorfer Droste-Verlag kurz vor der Drucklegung aus dem Programm genommen hatte.

Zur Begründung ließ der Verlagsleiter Felix Droste seinerzeit verlautbaren, er verlege "keine Bücher, die die Gefühle einiger Mitmenschen verletzen" – schon gar nicht die Gefühle jener, die "die Sicherheit meiner Mitarbeiter oder meiner Familie beeinträchtigen könnten".

 

NRW-Integrationsminister träumt von Multikulti

BuchTest 01 Dezember 2009
Von Felix Struening

Armin Laschet: Die Aufsteigerrepublik. Zuwanderung als Chance, KiWi Verlag, 2009, ISBN-13: 9783462041057, 19,95 €

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Diese Erkenntnis sei bei der politischen Führung spät genug angekommen. Nun müssten wir endgültig die „semantischen Schützengräben“ verlassen und Klartext zum Thema Migration und Einwanderung reden, fordert der Nordrhein-Westfälische Integrationsminister Armin Laschet in seinem Buch „Die Aufsteigerrepublik“.

Dabei richtet der Autor seinen Blick leider fast nur auf die Integrations-Verpflichtung der deutschen Gesellschaft und nur wenig auf die Bringschuld der Migranten selbst. Doch trotz mangelnder Differenzierung und methodischen Mängeln liefert Armin Laschet einen wichtigen Beitrag zur Integrations-Debatte, da das Buch zu verstehen hilft, wie kurzsichtig die Befürworter der Multikulti-Gesellschaft denken.

 

Rezension: Ideologien des Islamismus

Der Humanistische Pressedienst 1 Dezember 2009
Von Armin Pfahl-Traughber

Dirk Baehr, Kontinuität und Wandel in der Ideologie des Jihadi-Salafismus. (Bouvier-Verlag), 214 S., Euro 21,90.

Der junge Politikwissenschaftler Dirk Baehr geht in seinem Buch "Kontinuität und Wandel in der Ideologie des Jihadi-Salafismus.

Eine ideentheoretische Analyse der Schriften von Abu Mus’ab al-Suri, Abu Mohammad al-Maqdisi und Abu Bakr Naji" auf neue Ideologie- und Strategieansätze im Umfeld des islamistischen Terrorismus ein. Da diese neueren Vordenker zwar von Attentätern offenbar näher wahrgenommen wurden, aber im Westen noch keine größere Aufmerksamkeit fanden

 

iPaper / Bat Ye'or: Der Niedergang des Orientalischen Christentums unter dem Islam

 
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